Die Deutsche Krankheit

Deutschland ist gründlich im Arsch. Das wusste schon Götz von Berlichingen und verlangte, dort geleckt zu werden.

Im Westen nichts Neues

[textile] Es ist doch relativ erstaunlich, und an und für sich, erstaunt da nichts mehr. Seit Hartz IV, weiss man, dass in Deutschland Reformen kommen, die einschneidend sein können. Nix mehr mit an der Mutterbrust von Vater Staat nuckeln. Nix mehr mit sozialem Frieden durch Sozialtransfers erkaufen. Das geht nicht mehr, das hat die Deutsche Regierung verstanden, nur hat sie es nicht genug schnell durchgezogen. Hartz IV hätte schon 1998 passieren müssen, wenn Schröder noch hätte das Steuer herumreissen wollen. Das ist aber nicht passiert. Doch Schröder und seine Mannschaft haben nicht ganz verstanden, dass die Probleme in Deutschland auch anderswoher kommen können. Wie's um die Steuerbelastung und die Sozialausgaben eines Unternehmers in Germanien steht, weiss er ja hoffentlich. Und was das für Auswirkungen hat, hoffentlich auch. Viele Firmen in Deutschland haben das auch gesehen und aus diesem Grund auch schon längstens das Weite gesucht, bei einer durchschnittlichen Steuerbelastung von 40%, der Tatsache, dass bei Firmen mit über 200 Mitarbeitern eine Person zu 100% für den Betriebsrat freigestellt werden muss (ergo eine staatlich verordnete Produktivitätssenkung von 0.5%), und dieser Betriebsrat auch noch ungewohnt grosse Mitspracherechte - etwas, wofür in Ländern mit niedrigerer Arbeitslosigkeit das Management verantwortlich ist. Auch kommen für jedes in Deutschland abgeschaffte Gesetz mindestens 3 Neue in die Bücher. Wer da noch als Einzelner den Ûberblick behalten kann, dem zolle ich Respekt. Da das kaum eine KMU im grossen Kanton hinkriegen kann, ist sie immer mit einem Bein im Gefängnis und mit dem anderen beim Richter. Man stelle sich nur vor, man würde in Deutschland die Hälfte der Gesetze abschaffen! Allein die Luft, die jetzt zum Atmen übrigbleibt, würde vermutlich in Deutschland gleich Vollbeschäftigung auslösen. Dass man natürlich auch gleich eine Mindeststeuer einführt, um Unternehmen, die zumindest in diesem Schlamassel sich ein bisschen Platz verschaffen wollen, um Arbeitsplätze zu sichern, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber sogar das wird abgemurkst (summa Summarum sind von deutschen Unternehmen dieses Jahr 1.8 Milliarden Euro mehr Steuern gelöhnt worden, die auch irgendwie wieder hereingeholt werden müssen).

Alcopops: "Keine Begründung"

[textile] Ach, ist das Sommerloch doch so schön, und brennt es sich auch des Öfteren in Richtergehirne. "Laut":http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/19/0,1367,WIRT-0-2150995,00.html dem Bundesverfassungsgericht ist für die Alcopop-Sondersteuer (die wir übrigens auch in der Schweiz haben) offenbar keine ausreichende Begründung vorhanden, um sie zumindest zu sistieren. Nun ja, ich denke, das 1x1 der Wirtschaft muss auch einem Richter klar sein: # Man besteuert einen Artikel so stark, dass ihn die avisierte Zielgruppe nicht mehr kaufen kann/will. # Dadurch sinken die Verkäufe dieses Artikels.

Zuerst waren's nur die LKWs...

[textile] ...und ich sage nichts, weil ich keinen LKW hatte (aber gerne vergesse, dass mein Bier im LKW angliefert wird). Jetzt kommt sie, die "PKW-Maut":http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,311165,00.html - um damit die Strassen zu modernisieren. Fragt sich nur, wie früher die Strassen gebaut wurden, als es noch keine Maut gab? Ich vermute mal, dass es da die Aktion Sorgenkind gab..... Es sieht also jetzt danach aus, als ob der deutsche Autofahrer einmal mehr zur Milchkuh der Nation gemacht wird, nach den Rauchern, den bösen Grossverdienern und natürlich den Firmen, die immer weniger zahlen wollen.

Glaube nie einer Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!

[textile] Man ist sich ja mit den Hofnarren zu Berlin schon an einiges gewöhnt - Ausgabenwachstum, Steuerwachstum, Zwangsabgabe für Lehrplätze (offenbar nur aufgeschoben) und so weiter. Also sollte man sich doch kaum mehr von Hiobsbotschaften erschrecken lassen. Und doch, die Aussicht auf fünf Millionen Arbeitslose erschreckt. Waren's doch eben gerade noch vier (das war vor knapp 1.5 Jahren). Und jetzt kommt der Chef der Bundesanstalt für Arbeit und "möchte gerne die Methode für die Erhebung der Zahl der Arbeitslosen ändern":http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,305430,00.html, damit es zumindest auf dem Papier weniger als fünf Millionen bleiben. Doch durchfuttern wollen die Deutschen die immer noch. Das wird nicht gehen. Deutschland wird schon alleine dieses Jahr sein geplantes Budget überziehen, und nächstes Jahr garantiert auch. Oder es bleibt im Rahmen, aber nur durch Luftbuchungen, Umschichtungen (die auf jeden Fall genug Beamte beschäftigen) und Sparvorgaben (gerade bei der BA für Arbeit), die nie und nimmer eingehalten werden können.

Ökoteuer



Jaja, das ist ein richtiger Freudscher Verschreiber....

Auf jeden Fall macht die Ökosteuer alles teuer, und rate mal, wer's zahlt? Nicht etwa der böse Autofahrer, sondern alle. Dieser Wirtschafts-'Spezialist' hat leider nicht daran gedacht, dass sehr vieles mit Lastwagen und Lieferwagen transportiert wird.

Deutschland ist im *rsch

Es scheint ganz so, dass KPdSU^H^H^H^H^HSPD mit Hilfe ihrer Grünen Lakaien es auch noch fertiggebracht hat, den letzten Rest deutschen Wirtschaftswachstums zu killen zu wollen. In dem man nämlich die Ausbildungsplatzabgabe einführt (ist eigentlich ganz einfach: Wer Lehrlinge ausbildet (mindestens 7% der Belegschaft), zahlt nichts, der Rest darf dann abgestuft Schutzgeldzahlungen leisten.

Die Sache hat aber, wie das Allermeiste aus Schröderländischer Regierung einige Schönheitsfehler:

  1. Wer bildet die zusätzlichen Lehrlinge aus?
  2. Wer verschafft diesen dann neue Arbeitsplätze (die dann noch schneller abwandern, da die Firmen die Abgabe nicht bezahlen wollen)? Man muss ja die Lehrlinge irgendwo unterbringen, nicht? Oder sollen sie in den blühenden Landschaften der deutschen Konjunktur dann jäten gehen?

Na ja, die Arbeit sind sie los! :)

Deutschland ist eigentlich schon eine Lachnummer erster Klasse. Schippern sich selber in den Schlamassel, nehmen Ausländer jeglicher Couleur auf, erhöhen die Steuern bis zum Umfallen (alle Firmen flüchten dann entweder in die Schweiz oder in die neuen EU-Länder (siehe dazu diesen Artikel)), weil die blühenden Landschaften in der Ex-DDR zu Kloaken mit Rosenduft verkommen sind, aus denen dann alle Leute, die noch etwas zu verlieren haben, flüchten. Erinnert doch an kommunistische Länder, nicht?

Doch scheint es, als ob diese Lachnummer für einige Leute noch Anziehungskraft hat. Siehe dazu auch dieses Jobgesuch. Der glaubt noch ernsthaft eine Chance zu haben. Kein Deutsch? Check. Nicht-EU-Ausländer? Check. Er glaubt, mit seiner Erfahrung 75'000 Schweizerfranken zu bekommen. Illusorisch (und wenn er soviel kriegen würde, Genosse Eichel würde gleich zwei Drittel als Steuer und "Solidaritätszuschlag" einkassieren.).

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