EU

European DisUnion. Though banded together, it's already falling apart.

Mit Draghiflation wird der Euro zur Weichwährung - "Unbegrenzt" ist "Unbegrenzt"

Jetzt sind so gut wie alle Dämme gebrochen:

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den unbegrenzten Kauf von Anleihen der Euro-Krisenstaaten beschlossen. Das erklärte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt.

Die EU finanziert Roma-Feriensiedlungen in Deutschland

Langsam fragt man sich, ob man in Brüssel trotz Eurokrise nicht zu viel Geld hat, denn aus EU-Töpfen wird jetzt eine Feriensiedlung für bulgarische Roma finanziert, damit sich diese von den Strapazen™ des täglichen Lebens erholen können:

Contrary to SNB beliefs, deflation is not likely to happen

Currently, the Swiss National Bank beliefs that printing money and then buying Euros in order to support the 1.20 CHF exchange rate peg to the Euro is not going to initiate inflation, and that Switzerland would run into a strong deflation if it didn't. However, history proves the SNB wrong, again, again and again:

"Unverschämt"? Nein, das ist der Markt (und die Personenfreizügigkeit)!

Man kann im Moment wunderbar feststellen, wie im Jahrestakt die Mieten steigen, und jetzt ist es sogar den Mainstreammedien aufgefallen, als die Linken wieder mal die Kleenex-Schachtel geleert haben, weil sich die einfachen Leute die Wohnungen nicht mehr leisten können:

Sogar SF muss zugeben, dass die Ventilklausel nichts bringt

Inzwischen sind wir in der Schweiz so weit, dass sogar das Schweizer Fernsehen zugeben muss, dass die Ventilklausel nur eine Alibiübung ist, und geschaffen wurde, um dem Stimmvolk (zusammen mit den 'flankierenden Massnahmen') die Idee zu verkaufen, dass es nicht durch den Kakao gezogen würde:

Man sollte das "unlimitiert Geld drucken" nennen, nicht eine 'Kampfansage an Spekulanten'

Inzwischen ist die EZB, einmal von Theo Waigel als Ebenbild der Bundesbank hochgelobt, vollständig eingeknickt und will PIIGS-Anleihen ohne irgendwelche Limite kaufen:

Auch eine Abwertung des Euros löst die Euroschuldenkrise nicht - eher im Gegenteil

Ich werde im nächsten Leben, wenn ich die erste Klasse gehe, als Berufswunsch wohl mal 'führender Ökonom' angeben, dann muss ich in der Schulde nicht so hart arbeiten wie diese Leute, die vollen Trostes empfehlen, den Euro abzuwerten:

Und bald ist Spanien dran

Nach der Möglichkeit, dass Griechenland bald den Staatsbankrott verkünden muss, signifikant gestiegen ist, kommt jetzt auch noch Spanien an die Reihe:

Ein gutes Beispiel, was Eurokraten von Demokratie halten

Dem bleibt wohl nichts beizufügen:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Und jetzt brechen alle Dämme

Als man hörte, dass es für Spanien in Sachen Bailout Extrawürste gibt, konnte man sich ja denken, wo es enden würde. Und jetzt weiss man, dass es so endet:

EU, IWF und EZB seien prinzipiell bereit, einzelne Bedingungen anders zu gestalten, sagte Asmussen der griechischen Zeitung "Kathimerini" in einem am Sonntag erscheinenden Interview, das die EZB am Samstagabend veröffentlichte.

Ab heute heisst es für die PIIGS "dolce far niente, i tedesci pagano"

Frau Merkel, durch ihren WIllen, einen Fiskalpakt durchzudrücken anstatt unilateral brutalste Sparanstrengungen zu verlangem, hat heute einer verkappten Version der Eurobonds zugestimmt:

Griechenland ist ein "Nicht-Problem"

Egal wie heute die Wahlen in Griechenland ausgehen gibt es morgen noch die EZB. Vielleicht auch übermorgen. Denn das wahre Problem sind nicht die Hellenen, die mit Tricksen und Betrügen ein Jahrzehnt lang von (hauptsächlich) deutschem Geld gelebt hat. Sondern Spanien. Zuerst zu den Nettoforderungen der Banco de Espania an die spanischen Kreditinstitute:

Griechenland muss wissen, was es das nächste Wochenende wählt

Da nächstens Wochenende in Griechenland wieder mal Wahlen sind, will die EU es offenbar fertigbringen, dass man anstatt Syriza (ein Konglomerat von links-extremen Parteien) eine Syriza-Lightvariante wie z.B. Pasok wählt:

Einem Bericht zufolge bereitet sich die Euro-Zone bereits auf Verhandlungen mit Griechenland über eine mögliche Lockerung des Sparprogramms vor.

Und das war's mit dem EFSF

Tja, Spanien wurde jetzt mit 100 Milliarden Euro vor dem Bankrott der Banken gerettet. Leider hat das einige ungewollte Konsequenzen:

Denn die EFSF-Statuten sehen den Angaben zufolge vor, dass ein Kredit-Empfängerland als Garantiegeber für den Fonds ausfällt. Wenn das bei einem grossen Land wie Spanien geschehe, würde der deutsche Bürgschaftsanteil für den EFSF von ursprünglich 29 Prozent kräftig steigen.

Der Horror-Chart für unsere Finanzakrobaten in Brüssel

Na, bisher glaubten wohl einige EU-Beamte, dass man die EU mit genügend Bailouts noch retten kann. Leider ist dem nicht so, da ist ein Finanzierungsloch von epischen Proportionen wie eine Doline am Warten auf den Tag, wo man Italien und Spanien 'retten' will:

Kurzum, wenn man alle Commitments für 'Rettungsbeiträge' zusammenzählt, ist man bei 625 Milliarden Euro, die noch fehlen. Mindestens.

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