Die tendenziöse Berichterstattung von der ungarisch-serbischen Grenze

In Ungarn wurde heute, nach der Schliessung Grenze zu Serbien, die wegen dem extrem hohen Zufluss illegaler Migranten notwendig wurde, um ein Eindringen ebensolcher Migranten zu verhindern, die Grenze mit nicht-tödlichen Mitteln geschützt:

Die ungarische Polizei hat an der serbischen Grenze bei Röszke Tränengas und Wasserwerfer gegen mehrere Hundert aufgebrachte Flüchtlinge eingesetzt, während diese ein Grenztor durchbrachen. Das berichteten Ungarns Medien übereinstimmend.

Wenn man sich aber jetzt den Beitrag von 10vor10 ansieht, fängt es schon gleich mit dem folgendem tendeziösen Zitat an:

Man dachte, viel schlimmer gehts nicht mehr. Nun, seit heute wissen wir, es geht. Denn was sich heute an der serbisch-ungarischen Grenze abgespielt hat, ist noch eine Stufe dramatischer. Als Flüchtlinge versuchten, die eben geschlossene Grenze zu durchqueren, greift die ungarische Polizei massiv ein mit Tränengas, Wasserwerfern und gepanzerten Fahrzeugen.

Wenn man sich den Beitrag ganz ansieht, dann finden sich weitere Statements, die die 'Flüchtlinge' als Opfer darstellen, die dringendst 'Schutz' bedürfen und deswegen das Recht haben, nach Ungarn einzudringen. Wobei, sogar Spiegel Online hat die Faktenlage genauer dargestellt als das schweizerische Staatsfernsehen:

Die Menge auf der serbischen Seite sei "aggressiv geworden" und habe Steine, Flaschen und Stöcke auf Polizisten auf der ungarischen Seite geworfen und ein Grenztor niedergerissen, teilte die ungarische Polizei mit. Bei den Zusammenstößen sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Die ungarischen Behörden zählen 20 verletzte Polizisten.

Die ungarische Polizei wurde also angegriffen. Eine wichtige Tatsache, die 10vor10 möglichst unter den Tisch zu kehren versucht, und die 'Flüchtlinge' (die, um die ungarische Grenze zu durchqueren, bereits mehrere sichere Länder durchquert haben, ergo nicht mehr an Leib und Leben bedroht sind), und der ganze Artikel zeigt klar, welche politische Ausrichtung SRF hat - und diese politische Ausrichtung finanziert man via Zwangsgebühren.