ISIS zieht nicht die Mittelschicht-Kiddies an, sondern die, die einfach zu dämlich sind

Offenbar ist der Jihadismus so verlockend, dass sogar Angehörige der Mittelschicht davon angelockt werden, wenn man einer Welt-Kolumne glaubt, als Ersatzreligion für den Sozialismus, der hier in Europa abgesoffen ist:

Zur großen Verführungsmacht des Sozialismus gehörte zeit seine Bestehens, dass er ein pseudoreligiöses Welterklärungssystem bot, das die Verhältnisse nicht nur in ein einfaches Gegenüber von Gut und Böse, Freund und Feind teilte, sondern den Menschen auch jene Gewissheiten und jenen Glauben schenkte, nach denen sie so beharrlich verlangen."

Kurzum, das Problem ist, dass man eine Religion mit einer anderen Religion ersetzt, und beide Religionen 'Kraft' verlangen, sei es als Kopfabschneider beim islamischen Staat oder als Antifa-'Kämpfer'.

Das Problem bei diesen Religionen ist, dass sie beide auf der Annahme fussen, dass man mit gutem Glauben die Welt zum Guten verändern kann. Sei es durch das Umverteilen von Geld ("Rob Peter to pay Paul") und aufzwingen eines Lebensstils im Sozialismus, oder durch aufzwingen extremer gesellschaftlicher Normen im Islam. Und damit man die reine Form erreichen kann, müssen extreme Massnahmen getroffen werden, sei es Kommunismus, oder Saudi-Arabien (oder eben die 'befreiten Gebiete' im Irak und Syrien.

Was dann passiert, kann man sehen. Der Sozialismus hat grausam versagt, und aus den islamischen Gebieten wollen viele Menschen in ein besseres Leben ohne Islam flüchten (aber dabei ihre Überzeugungen behalten und dann sich hier ausbreiten - was dann wieder dazu führt, dass man auch in Europa den Islam hat, was dann die Länder auch vor die Hunde gehen lässt, wie man z.B. am Beispiel Rinkeby in Stockholm, oder Köln-Marxloh beobachten kann).

Nein, wenn diese Leute nicht dämlich sind und gesehen haben, wozu Islam führt, dann würden sie nie zu ISIS gehen, irrelevant ihres ökonomischen Status, um ihre Neigungen auszuleben, sondern versuchen, die Zustände, die zu den Problemen im Irak und Syrien geführt haben, gar nicht erst in Westeuropa aufkommen zu lassen. Dass sie das nicht tun, hat damit zu tun, dass ihr Intellekt einfach viel zu tief für ein zivilisiertes Land ist. Und das dazu gewisse Kreise diese Sicht auch noch tolerieren und durch nicht-Bekämpfung fördern (z.B. erlauben Dänemark und Schweden die Rückkehr von ISIS-Jihadisten, und - um dem ganzen noch eine spezielle Note zu geben - fördern sie diese Jihadisten sogar noch mit Job-Programmen und Sozialhilfe), erleichtert ihnen das Abrutschen in das zivilisatorische Niveau des siebten Jahrhunderts, mit Verhaltensformen, wie sie damals üblich waren und auch noch heute im Koran propagiert werden.