Das wird ein teurer Abstimmungskampf für Mitte-Links

Die Masseneinwanderungsinitiative, die am 9. Februar 2014 angenommen wurde, ist ja bekanntlich für jeden Linken, EU-Freund und Anhänger der inzwischen ins linke Lager abgedrifteten Mitteparteien das rote Tuch par excellence, und inzwischen haben die sogar einen Sponsor gefunden, um die Unterschriftensammlung und den dann folgenden Abstimmungskampf zu finanzieren:

Einen wesentlichen finanziellen Teil beigesteuert hat Multimilliardär und Synthes-Gründer Hansjörg Wyss. Er habe 150'000 Franken gespendet, schreibt der «Blick».

150000 Franken sind noch nichts. Da der Artikel bereits in der Verfassung steht, muss man ihn auch mit einem Ständemehr entfernen, und das ist bei diesem Thema sehr schwer. Kurzum, Wyss wird wohl mindestens 15 Millionen Franken investieren müssen, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Und dann natürlich dürfte auch sein Erzfeind Blocher sehr viel Geld aufwerfen.

Und in vielen kleinen Kantonen dürfte man nicht mal mit viel Geld gegen die vorherrschende Meinungen ankommen, oder die Stimmbürger nur gerade noch bestärken, das Votum vom 9.2.2014 noch einmal zu wiederholen.