Oxi

Griechenland hat endlich bewiesen, was es nicht mehr will - weitere Danäergeschenke von der europäischen Zentralbank, dem internationalen Währungsfonds und der EU.

Aber jetzt heisst es für Griechenland, auf die Zähne zu beissen, denn einige Jahre wird es ruppig werden. Aufgrund der Konstellationen werden die Griechen aber jetzt kaum ohne ein Ausscheiden aus der Eurozone nicht weitermachen können, da die europäische Zentralbank die griechischen Banken nicht mehr rekapitalisieren wird, was dann einen Bail-In durch die griechischen Sparer bedingt, da Griechenland keine ausländischen Kredite anzapfen können wird.

Auch bedingt das, dass die ganzen Kredite, die in den letzten fünf Jahren nach Griechenland geflossen sind, für die Kreditgeber verloren sind, sprich, die Forderungen aus den verschiedenen Rettungsvehikeln - vor allem dem EFSF und dem ESM - schlagend werden dürften, was dann weiter Euro-Länder, vor allem Italien, Frankreich, Spanien und Portugal sich, sofern das Experiment Griechenland nicht vollends schief geht, auch dazu animieren es den Griechen gleich zu tun.

Und dann hätte ein Land mit einem "Oxi" und knapp 1.5% der Wirtschaftsleistung der Eurozone geschafft, diese zu vernichten.

Immerhin hat dann Griechenland wieder eine Währung, die der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wirtschaft entspricht, womit das Land langfristig bessere Aussichten hat als in der Eurozone hat.