Planwirtschaft im Namen der Energiewende

Offenbar geht es der Schweizer Stromwirtschaft so schlecht, dass man sie mit Planwirtschaft retten muss, sprich der Konsument soll gezwungen werden, Strom aus gewissen Quellen zwangsweise zu konsumieren:

Die Kantone schlagen nun vor, eine sogenannte Endkunden-Quote einzuführen. Die Idee wird kommenden Mittwoch von den zuständigen Ständeräten in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek) diskutiert. Im Grundsatz sollen die Stromkonsumenten zum Verbrauch von Strom aus erneuerbaren Energien gezwungen werden.

Und es ist selbstverständlich, dass dieser Strom noch einmal deutlich teurer würde. Und der Strom würde zwangsweise immer teurer:

Die Anteile der jeweiligen Energieträger werden über eine Quote gesteuert, die regelmässig erhöht wird; so lange, bis der Strommix im Jahr 2050 gemäss den Zielen der Energiestrategie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht.

Wobei, eigentlich wäre eine marktliberale und effiziente Lösung so einfach, wenn man sich das Problem ansieht:

Niemand konnte damals ahnen, dass die Strompreise dereinst so verzerrt sein würden.» Damit spricht er vor allem den deutschen Ökostrom an, der stark subventioniert wird und deshalb extrem billig ist. Demgegenüber ist die Schweizer Wasserkraft nicht mehr konkurrenzfähig.

Man muss also nur den deutschen Ökostrom mit einer Steuer belegen, die die deutsche Subvention aufhebt, und der Markt ist wieder hergestellt. Dann kann der Bürger auch die Energie konsumieren, die er sich wünscht, und muss nicht zwangsweise Strom kaufen, der überteuert ist.