Damit sind institutionelle Fragen mit der EU geklärt

Die europäische Union hat kommuniziert, wie sie die Zukunft der bilateralen Verträge sieht:

Neue Marktzugangsabkommen etwa im Strom- oder Finanzdienstleistungsbereich gebe es nur, wenn die offenen Fragen sowohl bei der Personenfreizügigkeit als auch im institutionellen Bereich (Gerichtsfrage) gelöst sind.

Kurzum, vollständige Unterwerfung:

Sollte die Schweiz mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg nicht einverstanden sein, dann könne Bern die Umsetzung zwar formell verweigern. Allerdings nur zum Preis, dass sämtliche bilateralen Verträge sistiert werden.

Damit ist die Erweitung des bilateralen Wegs erledigt, und einen EU-Beitritt - sogern sich den Mitte-Links herbeiwünscht - ist politisch auch nicht möglich. Und diese Unterwerfung unter den europäischen Gerichtshof bringt man auch nicht durch.