Wie die Nichteinbürgerung von Sozialtransferempfängern halbiert werden kann

Seitdem im Kanton Bern keine Sozialhilfefälle mehr eingebürgert werden dürfen, hat sich urplötzlich die Anzahl Einbürgerungen halbiert:

Laut den Behörden in Burgdorf und in Bern sind es insbesondere zwei neue Regeln, die viele Einbürgerungen verhindern. Erstens: Sozialhilfebezüger müssen die erhaltenen Leistungen zurückbezahlen, bevor sie den Schweizer Pass erhalten.

Alleine diese Massnahme hebelt schon viele Gesuche aus, weil viele Leute, die Sozialhilfe beziehen, das gerne weiterhin tun möchten, und das geht nun mal viel besser mit einem Schweizer Pass. EIne zweite Massnahme zeigt auch Wirkung:

Für eine Einbürgerung braucht es eine Niederlassungsbewilligung, einen sogenannten C-Ausweis. Früher reichte eine Aufenthaltsbewilligung, ein B-Ausweis.

Damit blockiert man sehr viele Leute, die via Asyl in die Schweiz gekommen sind, davor, sich hier permanent niederzulassen.

Wenn man will, kann man also etwas gegen die Einbürgerung von Sozialtransferempfängern etwas tun.