Die Ungleichbehandlung von schweizerischen und ausländischen 'Rasern'

In der Schweiz sind nicht alle Menschen vor dem Gesetze gleich, vor allem, wenn es sich um Ausländer handelt:

Ein Russe (44) und ein Ukrainer (45) fuhren mit bis zu 204 km/h durchs Tessin.

Mit dem Raserparagraph wäre die Story hier zu Ende, die Fahrer in Haft und die Autos würden zu Handen der Staatskasse verwertet. Aber Ausländer sind in der Schweiz etwas Gleicher als Schweizer:

Die Polizei hielt sie in Grono GR an und zog ein Depot von 1350 Franken ein.

Dieses Bussendepot ist im Vergleich zu der zu erwartenden Busse für normale Schweizer lächerlich gering. 60 km/h über der Limite ergeben im Kanton Bern Bussen im Bereich von 5000 CHF, zumindest wenn man sich die Miete von hochwertigen Autos leisten kann umd demzufolge ein entsprechendes Einkommen aufweist.

Damit ist bewiesen, dass der sogenannte Raserparagraph ein totaler Witz ist und höchst selektiv angewandt wird, und man "Via Sicura" besser sicherstellt, in dem man Fahrzeugführer, die wirkliche Schäden verursachen, besser und wirksamer dadurch bestraft, dass die Tat, die sie begangen haben, als eventualvorsätzlich bewertet, was massive Strafen nach sich zieht.