Wenn man sparen will, geht das sogar im etatistisch gesinnten Bern

Es ist beinahe unglaublich, aber sogar im Kanton Bern kann man sparen, wenn man will:

Statt des budgetierten Ertragsüberschusses von 11 Millionen Franken resultierte ein Plus von 212 Millionen Franken.

Und das liegt vor allem daran, dass man mal, unglaublich, die Staatsausgaben nominal und real gesenkt hat:

Damit erklärt sich die Kantonsregierung die Senkung des Aufwands von 10,25 Milliarden Franken im Jahr 2013 auf 10,07 Milliarden im vergangenen Jahr.

Und sogar das Finanzloch des Jahres 2012 ist gestopft:

Der Finanzierungssaldo beträgt 156 Millionen Franken. Auch die Schulden sanken und das Defizit von 196 Millionen Franken aus dem Jahr 2012 ist nun restlos getilgt.

Zurücklehnen darf man sich aber nicht - es muss möglich sein, die Staatsausgaben auf das Niveau von 2005 zu kürzen, was dann auch massive Steuerreduktionen bei der Einkommenssteuer erlauben würde, und es dem Kanton ermöglichen würde, gute Steuerzahler anzuziehen und so finanziell wieder auf einen vorderen Platz zu gelangen - ohne Zuwendungen aus den kantonalen Finanzausgleich.