So viel zum effizienten Mitteleinsatz bei der "Entwicklungshilfe"

Offenbar könnte man auch mit der Hälfte der Entwicklungshilfegelder den gleichen Effekt erzielen:

Das Karakol-Projekt könne nicht als wirtschaftlich bezeichnet werden, schreiben die Experten. Effizienz und Nachhaltigkeit seien «ungenügend». Der Wasserbetrieb ist nicht in der Lage, Produktionsdaten oder einen simplen Wasserstand anzuzeigen, obwohl Wasserzähler installiert sind.

'Nicht wirtschaftlich effizient' ist verniedlichend für 'man hätte die 1000er-Noten auch gleich zum Heizen verwenden können'. Aber kein Misserfolg gross genug, um nicht in einen Erfolg umgedeutet zu werden:

Dennoch ist das Seco mit Karakol grundsätzlich zufrieden. Die Resultate im technischen Bereich seien erreicht. «Das Projekt war aber komplizierter und langwieriger, als gedacht», sagt Dagmar Vogel (47), Seco-Ressortleiterin Infrastrukturfinanzierung.

Und sogar der Staat muss zugeben, dass man gleich die Hälfe des Geldes sparen kann:

Fazit des Berichts: Nur die Hälfte der Projekte ist erfolgreich. Es hapert bei der Umwandlung der Infrastrukturbetriebe in kundenorientierte Dienstleister.

Aber einsichtig sind die Staatsbeamten nicht, und sie wollen noch fehleranfälligere Projekte machen:

«Wir sind bemüht, vermehrt grössere und umfassendere Projekte zu entwickeln», so Vogel.

So viel zum effizienten EInsatz der Mittel.