Sozialismus hat in Giubiasco wieder zum Erfolg™ geführt

Die Belegschaft eines Wagonbauunternehmens in Giubiasco hat - sicherlich durch unsere hiesigen Gewerkschaften angestiftet - einer Lohnkürzung aufgrund des Eurokurses verweigert. Mit Erfolg™:

Künftig werde die gesamte Produktion der Güterwagen vom Werk in Poprad übernommen, erklärte Geschäftsführer Aleardo Cattaneo gegenüber RSI.

Und das wegen einer Lohnreduktion von 7% für die in Italien wohnhaften Grenzgänger. Die werden bald wohl überflüssig:

Durch die Produktionsauslagerung sind 20 Arbeitsplätze gefährdet.

Und erst als die Geschäftsleitung die Katze aus dem Sack lässt - wobei die Folgen bekannt waren - kommen die Sozialisten und 'suchen den Dialog':

Die Gewerkschaften wollten nun den Dialog mit dem Management suchen.

Das wird wohl nichts bringen, weil schlicht und ergreifend die Kostensituation keine andere Wahl lässt.