Die Energiewende kann nur mit Subventionen funktionieren

Und spätestens damit ist bewiesen, dass der ganze Umbau der Energiewirtschaft nur mit massiven Subventionen funktionieren kann:

Doch parallel zum anhaltenden Ausbau der Windenergie endet der Betrieb betagter Anlagen aus wirtschaftlichen Gründen meist nach 20 bis 25 Jahren. Das liegt unter anderem an der dann endenden Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Doch kaputt wären die Geräte nicht, es gibt nur keine Subventionen mehr dafür:

Die Mehrzahl der abgebauten deutschen Anlagen, meist gut gewartet und mit teils reparierten Rotorblättern, sind in Polen, Russland und ehemaligen GUS-Staaten hoch begehrt. "Bei guter Pflege können Anlagen deutlich länger als 20 Jahre betrieben werden", bestätigt Christian Schnibbe vom Unternehmen wpd.

Und das würde erlauben, die EEG-Umlage deutlich zu senken, wenn man vorschreiben würde, dass nach dem Auslaufen der EEG-'Umlage' das Windrad noch einmal so lange unsubventioniert zu betreiben ist.

Kurzum, bei der ganzen Energiewende geht es nur darum, dem Konsumenten Geld aus der Tasche zu ziehen, damit sich einige Hersteller eine goldene Nase verdienen können. Und die Kernfrage, ob das Windrad während seiner Laufzeit mehr Energie generiert hat, als dort für Produktion, Installation und Wartung reingesteckt wurde, und es somit ein Netto-Energielieferant ist, ist hiermit noch nicht beantwortet.