Die JUSO wollen ein zweites Weimar

Da die SNB ja irgendeinmal den MIndestkurs aufgeben musste, musste das auch unsere Sozialisten auf den Plan rufen, und sie rufen nach den üblichen Massnahmen, die ein Marxist verlangen würde:

...fordert Präsident Fabian Molina wortwörtlich die «Enteignung» von Firmen. Dann nämlich, wenn sie Massenentlassungen planen oder vorhaben, die Produktion ins Ausland zu verlagern. Ausserdem soll der «Raubzug der Spekulanten» durch ein Währungsspekulationsverbot gestoppt und eine Steuer auf Devisentransaktionen erhoben werden.

Was dann passiert ist, als man solche Massnahmen implementiert hat, sieht man ganz klar in Venezuela (und dort hilft verschärfend, dass die Öleinnahmen weggebrochen sind, das ist aber nur ein Symptom, nicht die Ursache). Und damit ja kein Geld mehr investiert wird, kommen die Linken auf eine weitere Glanzidee:

Ein Thema wird auch sein, den freien Kapitalfluss durch Kontrollen einzuschränken.

Das hat überall, wo es implementiert wurde, hervorragend funktioniert. Wie z.B. vor einiger Zeit in Zypern. Und wenn das nicht reicht, muss es halt die SNB wieder 'richten', nur noch 'richtiger':

Chefökonom Daniel Lampart sprach von einem «fairen» Kurs von 1.30 Franken pro Euro.

Wieviel Geld die SNB dafür pro Monat aufwenden müsste, ist den Linken egal, denn das Einzige, was ja passieren könnte, ist Inflation, und das entwertet des Sozialisten grösstes Problem - Schulden. So kriegt man keine prosperierende Wirtschaft hin, höchstens ein zweites Weimar. Das sollte sogar ein 'Chefökonom' wissen.