Die Marxisten haben in Griechenland gewonnen

In Griechenland haben die Marxisten unter Tsipras die Wahlen gewonnen und könnten die Macht übernehmen:

Die ersten offiziellen Hochrechnungen sagen Syriza 150 Sitze voraus, gefolgt von der konservativen Nea Dimokratia mit 76 Sitzen.

Da das griechische Parlament 300 Sitze hat, und es durchaus noch möglich ist, dass Syriza auch noch ein paar Sitze mehr holt, besteht die Möglichkeit, dass sie den Premierminister ohne Rücksicht auf andere Parteien stellen können, und wohl auch den Präsidenten.

Und dann sollen die Wahlversprechen umgesetzt werden:

Deshalb sollen die Mindestlöhne im Privatsektor auf das Niveau vor der Krise steigen, von 586 auf 751 Euro. Niedrige Renten sollen angehoben, Privatisierungen sofort gestoppt werden. Mindestens 9500 entlassene Staatsbedienstete sollen zurück an ihren Arbeitsplatz.

Wie man das finanzieren soll, bleibt allen in Westeuropa schleierhaft.

Die Optionen von Tsipras sind einfach:

  • Seine Wahlversprechen in die Wirklichkeit umsetzen
  • Kuschen, um im Euro zu bleiben

Andere Optionen hat er nicht. Kommt dazu, dass er auch noch die Schulden halbieren will.

Das geht nicht, solange Griechenland als Landeswährung den Euro hat, und intern dermassen abwerten muss.