Die BRD kapituliert vor Terroristen

Gestern hat die Polizeidirektion von Dresden die Pegida-Demonstration aufgrund einer offenbar 'konkreten' Terrorgefahr verboten:

Die Sorge vor Terroranschlägen in Deutschland hat eine neue Dimension erreicht: Die Polizeidirektion Dresden hat für Montag alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten. Die geplante Pegida-Demonstration findet damit ebenso wenig statt wie die Kundgebung des Gegenbündnisses "Dresden für alle".

Offenbar ist der deutsche Staat nicht in der Lage, eine Demonstration und ihre Exponenten vor einigen Terroristen zu verteidigen.

EIn Armutszeugnis. Der deutsche Staat ist nicht mehr in der Lage, die verfassungsmässig garantierte Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu verteidigen, trotz bekannter Bedrohungslage.

Oder eher nicht willens. Man hätte locker ein ausreichendes Polizeiaufgebot organisieren können, dass Terroristen einsehen müssen, dass man nichts ausrichten kann. Ein ehemaliger Bundeskanzler, Sozialist, hat in den Siebzigern den Terroristen erfolgreich die Stirn geboten. Unter ihm hätte jede Demonstration stattgefunden, um den Terroristen zu zeigen, dass ihre Drohungen keinen Eindruck schinden. Der Mann hatte auch noch etwas namens 'Rückgrat'.

Aber es muss der heute regierenden Klasse im Moment nur Recht sein, wenn man diesen für sie störenden Demonstrationen mit einem externen Grund unterbinden kann, und 'Terrorismus' ist immer ein dankbarer Grund für solche Aktionen.