Ein "Sieg" für Schweden

In Schweden wurden die geplanten Neuwahlen wegen der verfehlten Budgetabstimmung abgesagt, nachdem die scheinbürgerlichen Parteien vor der linken Minderheitsregierung vollständig eingeknickt sind:

Die jetzt ausgehandelte Einigung sieht eine Zusammenarbeit der beiden Regierungsparteien mit den vier bürgerlichen Oppositionsparteien in den Bereichen Renten, Energie und Militär vor.

Und das 'Gute' daran ist, dass es de fakto eine grosse Koalition gibt, auch ohne den expliziten Wählerwillen:

Nach diesem wird jener Kandidat Ministerpräsident, der die meisten Stimmen im Parlament auf sich vereinen kann. Dessen Haushaltsplan soll den Reichstag passieren, indem sich das oppositionelle Lager bei der Abstimmung enthält.

Und das Allerbeste:

Das Abkommen soll bis zur übernächsten Parlamentswahl 2022 gelten.

Kurzum, die nächsten Parlamentswahlen in 2018 muss man gar nicht abhalten. Und damit der dumme schwedische Wähler glaubt, dass das gut ist, wird sogar gröbster Neusprech angewandt:

Die Vertreterin der der Allianz angehörenden konservativen Gemässigten Sammlungspartei, Anna Kinberg Batra, nannte die Einigung einen «Sieg für Schweden».

Mit diesem Ergebnis haben die Parteien in Schweden (ausser den Schwedendemokraten) ihre Macht zementiert und es werden weiter jedes Jahr mehr als 150000 kulturfremde 'Asylsuchende' nach Schweden importiert, ausser in wenn die schwedischen Wähler in 2018 den Schwedendemokraten zu einem absoluten Mehr im Riksdag verhelfen.