Kuscheljustiz im wahrsten Sinn des Wortes

In Dormagen gibt es ein sogenanntes 'Raphaelshaus', wo unter anderem 'Diplom-Sozialpädagogen' ein- und ausgehen, und versuchen, Jugendliche Intensivtäter wieder auf den rechten Weg zu bringen. Für einmal haben sie es im wahrsten Sinn des Wortes mit Kuschel- (oder etwas mehr)-Pädagogik versucht:

Neuer Justiz-Skandal um das Modellprojekt „Raphaelshaus“ in Dormagen: Eigentlich sollte dort ein Diplom-Sozialpädagoge (38) jugendliche Intensivtäter auf den rechten Weg bringen. Doch stattdessen fuhr er mit ihnen an Weihnachten 2013 zum Bordell hinterm Bahndamm nach Düsseldorf!

Und verkauft wird das Ganze dann mit einem besonders vollmundigen Neusprech-Begriff "Vorzeigeprojekt des „Jugendstrafvollzuges in freien Formen“. Immerhin wurde zur Bespassung der 'Intensivtäter' kein Steuergeld verwendet:

Die hohe Summe für Sex und Alkohol sollen die Eltern eines der jugendlichen Teilnehmer selber aufgebracht haben.

So sieht Kuscheljustiz aus. Eine Besserung der Täter wäre eher mit harter Arbeit in einem Steinbruch zu erwarten.