Die Dämmungslüge im Namen der Energiewende

Landauf, landab, und auch in Deutschland wird im Rahmen der Energiewende überall das Mantra "Dämm, Dämm, Dämm" gesungen und dann implementiert. Leider bringt das höchstens ein bisschen mehr Seelenheil. Leider ist das nicht rentabel:

Grundlage waren die Werte für ein typisches deutsches Einfamilienhaus mit 252 Quadratmetern Fassadenfläche, dessen Sanierung gut 20.000 Euro kosten würde - konservativ gerechnet, wie Haus-und-Grund-Energieexpertin Corinna Kodim betont.

Ihr Ergebnis: Es dauert 51 Jahre, bis sich die Investition rentiert.

Und jetzt kommt der Clou an der Sache:

Dazu muss man wissen, dass den Dämm-Materialien in der Regel nur eine Haltbarkeit von höchstens 50 Jahren zugesprochen wird.

Kurzum, ein totales Nullsummenspiel, in Deutschland vom Staat erzwungen, und in der Schweiz auch bald, wenn unserem Nationalrat nicht die Limiten aufgezeigt werden. Und das nicht nur die ach so bösen Hauseigentümer das errechnet haben, führt den Dämmwahnsinn noch mehr ad absurdum:

Zwar könnten insgesamt bis zum Jahr 2050 etwa 370 Milliarden Euro an Energiekosten gespart werden, teilte die KfW zu einer von ihr beauftragten Prognos-Studie mit. Zugleich seien aber für das Erreichen des Energiesparziels Investitionen in Höhe von etwa 838 Milliarden Euro nötig, welche die KfW über ihre Programme finanziell unterstütze.

Kurzum, ausser einem Konjunkturprogramm, bei dem weder CO2 noch Geld gespart wird, ist der ganze Dämmwahnsinn im Namen der "Energiewende", bleibt nichts übrig.