Die Energiewende verhindert neue Jobs

Es ist doch frappant, wozu die sogenannte "Energiewende" fähig ist. Z.B. verhindert sie neue Arbeitsplätze:

Es geht um 240 neue Arbeitsplätze und um eine Investition von 25 Millionen Euro im Ulmer Donautal. Die Erweiterung von Werk IV der Firma Schwäbische Härtetechnik (SHU) liegt nach Angaben von Inhaber Hugo Burgmaier auf Eis.

Und das liegt daran, dass man auf jede Kilowattstunde Strom in Deutschland 6 Euro-Cent 'Ökostromumlage' bezahlen muss, damit sich Rentseekers auf Kosten der Allgemeinheit eine Solaranlage auf's Dach stellen können, diesen Strom (zumindest bei Sonnenschein) bevorzugt einspeisen können zu einem garantierten Preis, und die Stromproduzenten dann für den Rest der Zeit kein Geld mehr verdienen können. Und das ist ein deutsches Problem. Und für ein Mal kann man Brüssel nicht beschulden, das Problem verursacht zu haben.

Und es gibt kein schöneres Beispiel, welche Fehlentwicklung die deutsche Energiepolitik durchmacht:

Etwa 80 Prozent der laufenden Kosten bei SHU mit seinen 830 Mitarbeitern seien Energiekosten. Vor zehn Jahren hätten die Energiekosten nur noch Drittel von heute betragen.

Mit einer solchen Preisentwicklung hätte jeder vernünftige Industrielle schon längst das Weite gesucht und die Fabriken in Polen wieder aufgebaut.