Italien und Griechenland schieben ihre Asylprobleme in den 'reichen' Norden ab

Da Italien offenbar vollständig überfordert ist mit der Betreuung von Asyl-'Suchenden' und diese gezielt verelenden lässt, findet inzwischen der europäische Menschenrechtsgerichtshof, dass man Flüchtlinge nur noch in Länder zurückschicken darf, wo Vierstern-Betreuung garantiert ist:

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am Dienstag sein Veto gegen die bedingungslose Abschiebung einer afghanischen Familie nach Italien eingelegt. Die Schweiz müsse individuelle Garantien für deren Unterbringung und Betreuung einholen. Andernfalls wäre das Verbot unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung verletzt, urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

Kurzum, es geht darum, dass sich der EGMR dafür einsetzt, dass Wirtschaftsflüchtlinge nur noch die bestmögliche Betreuung, am besten mit Luxusunterbringung und einem Heer von Sozialarbeitern, erhalten. Dass sich das Italien nicht leisten kann und will (sonst kommen ja nur noch mehr Leute, die ohne Eigenleistung ein besseres Leben erschleichen wollen), liegt auf der Hand.

Mit diesem Urteil kann Italien jetzt de fakto beinahe jede Asylantenfamilie in den 'reichen' Norden schicken und sichergehen, dass diese nicht so wie es das Dubliner Erstasylabkommen, bei dem auch die Schweiz Vertragspartei ist, vorschreibt, zurückgeschickt werden. Die nächste Stufe dieses Urteils wird sein, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Italien alle Asyl 'Suchenden' gezielt verelenden lässt, dass man weder nach Griechenland noch nach Italien sogenannte Flüchtlinge im Rahmen des Erstasylabkommens zurückschicken können wird.

Und unsere Mitte-Links-Regierung lässt sich das auch noch gefallen.