ISIS und der Irak - wo bleiben die Taten der 'guten' Moslems?

In aller Munde ist im Moment eine Gruppe Moslems, die in Teilen des Irak und Syriens ein 'Kalifat' errichtet haben, wo die Regeln des Islams wieder wie im siebten Jahrhundert gelten, wie im Koran beschrieben. Diese 'Gruppe', etwa 17000 Mann 'stark' (wobei die Schätzungen westlicher Geheimdienste etwas arg tief erscheinen), geht, getreu dem Koran, so vor, dass sie in den 'befreiten' Gebieten Anders-, nicht genügend- und Ungläubige abschlachtet, versklavt, vergewaltigt und aushungert, und es scheint so, als ob zwischen diesen Leuten und den Kurden nur noch eine dünne Linie kurdischer Kämpfer ist, unterstützt von US-Luftschlägen, insbesondere nachdem diese 'Kämpfer für ihren Glauben' einen US-Journalisten vor laufender Kamera abgeschlachtet haben.

Dieselben Kurden gewähren den Flüchtlingen aus den von der ISIS gemachten 'Kuffar-freien' Gebieten Schutz (was aber nicht heisst, dass man diesen im Westen Asyl geben darf - tut man das, hat die ISIS gewonnen).

Und bei dieser Gruppe Moslems machen, so grotesk es tönen mag, auch Leute mit, die im Westen aufgewachsen sind, teilweise sogar gebildet sind.

Leute, die teilweise noch in den letzten Wochen, bevor sie ihrem inneren Drang nachgeben mussten, in den Strassen westlicher Städte gegen Israel und für ein 'freies Palästina' protestiert hatten, zusammen mit zehntausenden von Linken.

Hat man aber kürzlich erst eine Demonstration gesehen, wo Moslems und Linke auf die Strasse gehen und gegen den ISIS und ihre Taten, alle im Namen der 'Religion des Friedens' begangen, demonstriert hätten? Oder einflussreiche islamischen Autoritäten wie die Karioer Al-Azhar-Universität eine Fatwa gegen den im Irak und Syrien ablaufenden Genozid und Massenmord ausgerufen hätten? Oder sogar, dass reiche muslimische Geschäftsleute eine Söldertruppe finanzieren, die diese Möchtegern-(I)S(I)S-Freaks erledigen geht? Oder dass sogar eine Moslems, die nicht im siebten Jahrhundert verblieben sind, sich in die ISIS einschleusen lassen und im richtigen Moment ein Blue-on-Blue Angriff verüben und möglichst viele andere Jihadisten umbringen?

Nein. Wieso auch?

Die Moslems und ihre Allierten hier im Westen befürworten insgeheim, wenn nicht offen, die Taten dieser Mörderbande, der SS zumindest in Grausamkeit ebenbürtig und möchten gerne auch bald solche 'paradiesischen' Zustände hierzulande, damit der Wohlfühlfaktor steigt.

Und darum bleiben die Taten der Moslems, die entwicklungspsychologisch im 21. Jahrhundert angekommen sind, mit dem Verständnis, dass eine Religion nicht eine politische Ideologie ist sondern ein Satz moralischer Grundsätze, inexistent. Bis sie relative Mehrheiten stellen, was in Europa bereits an einigen Stellen geschehen ist, z.B. in Bradford oder Berlin-Neukölln. Nur dann werden sie nicht den Westen als Vorbild nehmen, sondern das 'Kalifat', dass in Syrien und im Irak existieren soll.