Die Kantone 'sparen sich zu Tode'

Offenbar stellen die Kantone fest, dass man die Staatsausgaben nicht beliebig steigern kann und fangen an, zu sparen. Das passt den üblichen Verdächtigen, sprich rot-grün, überhaupt nicht in den Kram:

Für sich entdeckt haben das Thema auch die Jungsozialisten. Sie eröffneten heute eine nationale Kampagne gegen die kantonalen Sparkakete. Präsident Fabian Molina ärgert sich vor allem darüber, dass in vielen Kantonen Steuern gesenkt wurden. «Dieses Geld fehlt und nun wird auf dem Buckel der Allgemeinheit und vor allem der sozial Schwachen gespart».

Kantone, die die Steuern für 'Reiche' nicht senken, verlieren auf Dauer Steuerzahler, wie auch der Kanton Bern herausgefunden hat (und reziprok der Kanton Zug - er hat die guten Steuerzahler erhalten). Immerhin geht im Kanton Bern etwas:

Besonders rigoros gespart wird etwa im Kanton Bern. Das Kantonsparlament hat fürs Budget 2014 ein Sparpaket im Umfang von fast einer halben Milliarde Franken geschnürt. Betroffen sind vor allem die Bereiche Bildung und Gesundheit.

Da wäre sicher noch mehr zu machen, der Kanton Bern hat mit dem neuen Finanzausgleich jedes Jahr über eine Milliarde Bundesgelder, und hat auch gerade eine Luxussanierung der Pensionskassen der Staatsangestellten durchgewunken, die noch viele Milliarden kosten wird. Und natürlich müsste man noch den Betrag für Tram Region Bern einsparen.

Und dann würde man mal richtig sparen.