Die Stadt Bern gibt pro Bewohner 423 Franken pro Jahr für 'Kultur' aus

Oder anders übersetzt, ergibt das 423 Franken zusätzliche Sozialausgaben pro Jahr, die man unzähligen 'Projekten' verschwendet, um zu verhindern, dass die Sozialhilfequoten noch stärker ansteigen:

 

Die Ausgaben werden nur noch von den Städten Genf (1377), Basel (914), Lugano (696), Lausanne (535) und Zürich (432) getoppt. Insbesondere erstaunlich ist die Stadt Genf, die schon so 23 Millionen Franken Defizit in 2013 verbucht hat, und der Kanton, der astronomisch hohe Schulden hat und sich die - auf den Kanton berechneten - Kulturkosten von 785 Franken überhaupt nicht leisten kann, es aber mittels zusätzlicher Schulden tut.

Aber auch die Stadt Bern hat 2 Milliarden Franken Schulden, das ist das Budget von zwei Jahren - und diese Schulden kosten Zinsen, die man sich gut und gerne sparen könnte. Würde man die Berner 'Kultur' auf Laienkultur, mit weniger Staats-Interventionen und -Subventionen umsatteln, wären da jedes Jahr sicher 40 Millionen Franken zu sparen, die man in den Schuldenabbau investieren kann.

Will ich ins Stadttheater, oder möchte ich gerne dorthin, dann wäre ich auch bereit, mal 200 CHF für ein Ticket zu bezahlen. Aber ich will nicht das Hobby einer kleinen Elite mit meinen Steuern finanzieren, genausowenig wie ich von der Stadt Bern eine eingerichtete Autowerkstatt verlange (wie gewisse Kreise z.B. 'Skateparks').