Betriebe, die zu mehr als 80% vom Staat subventioniert werden

...nennt man normalweise 'stark konkursgefährdet'. Nicht aber dieser definitiv hoch™ profitable™ Betrieb:

«Grundsätzlich sind 18 Prozent – wenn Sie den Blick auf vergleichbare Institutionen richten – gar nicht schlecht», meint Märki.

Kurzum, pro Franken Ticketeinnahmen zahlt der Steuerzahler vier Franken drauf. Aber eigentlich ist die Rechnung noch schlechter, denn der Staat sponsert den Staat:

Stolz ist das Theater vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Inselspital: Dieses sponsert Theatertickets für Spitalmitarbeiter. Breder spricht von einem «hoch attraktiven Vertriebsweg».

Das Inselspital ist ein öffentlicher Betrieb, der von Steuer- und Krankenkassenprämiengeldern lebt. Kurzum, diese Ausgabe ist sachfremd und sofort zu streichen. 'Hochprofitabel' ist da für den Steuer- und Prämienzahler nichts.

Von diesem Sponsoring haben eigentlich nur Angestellten dieser Institution etwas, und die allermeisten dieser Angestellten wären im freien Markt nicht in der Lage, beruflich selber zu bestehen, und von daher kann das 'Konzerttheater Bern' nur als Fassade für die bessere Bezahlung von de-fakto Fürsorgefällen gelten. Wird diese Institution gestrichen, so könnte man pro Jahr 37 Millionen Franken sparen, plus eine übertrieben teure Sanierung des Stadttheaters.