Holen wir die doch die Wirtschaftsflüchtlinge direkt in Afrika ab!

Offenbar kriegt die EU noch nicht eine genügende Masse von afrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen nach Europa hinein, und deswegen hat gestern der Innenausschuss des Europaparlaments beschlossen, dass Frontex, eine Agentur, die eigentlich für die Bekämpfung der illegalen Einwanderung an den EU-Aussengrenzen geschaffen wurde, jetzt verpflichtet ist, jede mit "Asylsuchenden" vollgestopfte Nusschale aus ihrer selbstverursachten Seenot zu retten:

Die Neureglung für Frontex-Einsätze an den Seeaussengrenzen der EU soll neue Flüchtlingsdramen im Mittelmeer verhindern helfen. Die Verordnung soll vor allem so genannte «Push-back-Aktionen» unterbinden - also das Zurückdrängen von oft völlig überladenen Flüchtlingsbooten in Richtung Afrika.

Damit macht man es den Flüchtlingen noch leichter, in die EU einzusickern, um dort von den Sozialsystemen zu profitieren und ein Hundertfaches an Geld einzunehmen, was man in Afrika je verdienen könnte. Aber es kommt noch besser - nicht nur, man hilft den Flüchtlingen über das Mittelmeer, nein, es muss noch der Fünfsterne-Service her:

Grenzpolizisten der EU-Staaten sowie Frontex-Mitarbeiter werden zudem verpflichtet, Flüchtlingen bei Bedarf Zugang zu medizinischer Versorgung, Übersetzungsdiensten und Rechtsberatung zu gewähren.

Mit diesem Rundum-Service, wieso geht Frontex nicht gleich in Tunesien und Libyen die Flüchtlinge mit einem Kreuzfahrtschiff abholen und bietet noch gleich an Bord solche Dienstleistungen an?

Wenn das in Kraft tritt, dann braucht es Frontex nicht mehr, und die Schweiz täte gut daran, den Schengen/Dublin-Vertrag gleich aufzukündigen.