Plug-In Hybriden rechnen sich bei hohen Stromkosten nicht

Jeder, der gerne eine 'Energiewende' möchte, meint, dass Hybridfahrzeuge, vor allem Plugin-Hybridfahrzeuge, sich rechnen würden, weil man statt teurem Diesel oder Benzin einfach Strom 'tanken' würde. Doch leider hat man die Rechnung ohne die durch die Energiewende massiv höheren Strompreise gemacht:

Die Folge war ein durchschnittlicher Dieselverbrauch von 2,8 l/100 km. Das ist ein angenehmes Gefühl, allerdings ist der Strom, den man an der Steckdose nachladen muss, ja nicht umsonst zu haben. In unserem Alltagstest zog sich der Volvo 25 Kilowattstunden für 100 Kilometer aus dem Netz, und die müssen bei einem Tarif von 27 Cent pro kWh mit 6,75 Euro bezahlt werden – zusätzlich zu den 2,8 Litern Diesel, die bei einem Literpreis von 1,40 Euro mit 3,92 Euro zu Buche schlagen.Insgesamt sind für 100 Kilometer also 10,67 Euro zu zahlen, und das sind 17 Cent mehr als bei dem 7,5-Liter-Verbrauch im Hybridmodus, bei dem die Akkus in der Regel gefüllt bleiben.

Kurzum, dank 'Energiewende' rechnet sich in Deutschland ein Plugin-Hybrid schon nicht mehr, und hier in der Schweiz sind wir auf bestem Weg dazu. Und so ein Plugin-Hybrid kostet, etcetera paribus, 8000 Euro mehr als der normale nicht-Plugin Hybrid. Jetzt müsste man noch das Dieselmodell ohne Hybrid rechnen und vermutlich würde man dann noch mehr Geld sparen.