Im Kanton Bern liegt das Geld offenbar nur so herum

Der Kanton Bern, der schon so unter hohen Steuern und schlechten Budgetabschlüssen leidet, hat offenbar irgendwo 45000 Franken aufgetrieben, um 750 seiner Mitarbeiter die Teilnahme am Grand Prix von Bern zu sponsern:

Dennoch übernimmt die Kantonsverwaltung im kommenden Jahr für maximal 750 Angestellte das Startgeld des Laufwettbewerbs Grand Prix von Bern.

Das macht 60 Franken pro Teilnehmer. Wenn jemand wirklich sportinteressiert ist, treibt er auf eigene Rechnung Sport und geht dafür jeden morgen 1 Stunde joggen oder Radfahren. Denn der Kanton kann sich das schon gemäss eigener Diktion nicht mehr leisten:

Mitte Oktober gab der bernische Regierungsrat ein Moratorium für aufschiebbare Ausgaben und einen weitgehenden Anstellungsstopp bekannt. Grund dafür waren Hochrechnungen, die dem Kanton Bern fürs laufende Jahr ein Defizit und eine Neuverschuldung prognostizieren.

Kurzum, die Ausgabe ist zu streichen. Denn diesen Schmarren dürfen wir später einmal, wenn der Kanton Bern Schulden aufnimmt, mit mindestens 500 Franken Zinsen pro Jahr zusätzlich bezahlen, sofern die Zinsen nicht ansteigen.