Das Einzige, was die Energiewende bewirkt, ist Armut

Es ist schon erstaunlich, wie man langsam aber sicher darauf kommt, dass die Energiewende vor allem die ärmeren Schichten trifft, und zwar gleich doppelt:

Von allen lebensmittelproduzierenden Branchen sei das Bäckerhandwerk besonders stark betroffen, weil dort der Energieverbrauch essenzieller Teil der Produktion sei, sagt Werner. Brot und Brötchen lassen sich nun einmal nicht anders herstellen als im Ofen.

Kurzum, es trifft das Lebensmittel der Armen - Brot. Und es wird teurer werden, da die Bäckereien den Ofen mit elektrischem Strom beheizen (oder Gas, das ist aber die letzten paar Jahre auch nicht so viel billiger geworden, CO2-Steuern zum Dank). Und nicht nur die Bäckereien werden entweder das Brot verteuern oder gleich Konkurs gehen, sondern auch im Supermarkt werden - Ökostromsubvention sei Dank - die Preise bei den Nahrungsmitteln steigen:

Auch die Supermärkte werden die steigenden Energiekosten an die Verbraucher weitergeben müssen – zumindest teilweise. "Schon heute zahlt ein durchschnittlicher Supermarkt 18.000 Euro pro Jahr nur für die EEG-Umlage. Mit der Anhebung werden es künftig 27.000 Euro sein", sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Kai Falk.

Und es kommt noch besser - die Umlage, die pro Kilowattstunde neu 5.3 Euro-Cent ausmacht, wird wohl noch massiv steigen müssen, um weitere Windanlagen aufzustellen:

Holger Krawinkel, Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, sagte der "Welt am Sonntag", je nach Ausbauvariante für Offshore-Windkraft und Fotovoltaik könnten die Strompreise in den kommenden zehn Jahren "noch um weitere 30 bis 50 Prozent steigen".

Irgendeinmal kann sich jemand, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, den Strom nicht mehr leisten, auch wenn er überall sonst spart wie er nur kann. Wie es dann endet, kann man hier sehen.

Mittelalter - nein danke.