Das Asyldossier läuft aus dem Ruder

So, jetzt ist die Katze in Sachen Asylkosten aus dem Sack:

Für 2013 budgetiert der Bund 169 Millionen Franken mehr. 97 Millionen Nachtragskredit kommen hinzu. Macht eine Viertelmilliarde zusätzlich!

Und da sind - interessanterweise - nicht die viel besungenen Maghrebiner daran schuld, dass die Kosten explodieren, sondern eine ganz andere Ethnie, die man in der Schweiz auch mit Samthandschuhen anpackt:

Für die Kostenexplosion sind nicht allein neu eingereiste Asylbewerber verantwortlich, sondern auch die stetig steigenden Ausgaben für anerkannte Flüchtlinge. Dies belegt das Beispiel der Eritreer: Rund zwei Drittel ihrer Asylbewerber werden anerkannt – und leben dann grossmehrheitlich von Sozialhilfe.

Da gäbe es eine einfache Lösung - anstatt Geld auszuzahlen, müsste man die nur noch in Camps einweisen, wo es Essen, ein Dach über dem Kopf und für die Kinder eine Schulausbildung gibt. Das Problem würde sich dann verlagern, wenn nicht gleich lösen, denn die Eritreer (wenn es denn nicht vor allem Äthiopier sind, wie man häufig munkelt) kommen vor allem, weil das Parlament noch Sozialhilfe bewilligt:

Andererseits habe das Parlament zu etlichen Verschärfungen Nein gesagt, wie etwa zur Streichung der Sozialhilfe. Jetzt bekomme es dafür eine gesalzene Rechnung präsentiert.

Tja, das kommt von unseren 'Mitte'-Ständeräten, die leider ein Herz, aber zu selten Hirn haben, wenn es in der 'Chambre de Réflection' ums Sparen geht. Genauso wie bei den Exponenten der Grünen, die das Durchfüttern von Drückebergern so rechtfertigen:

«Anerkannte Flüchtlinge sind oft traumatisiert oder körperlich angeschlagen, weshalb sie zu Recht Sozialhilfe bekommen.»

'Traumatisiert' sind die meisten Eritreer nicht, höchstens entzückt über die Sozialhilfezahlungen, wo man pro Monat und Person das ausbezahlt bekommt, mit dem man in Eritreea ein Jahr Leben kann.

Das Dossier ist aus dem Ruder gelaufen, und unser Parlament täte sehr gut daran, jetzt mit schneller Hand das Problem zu lösen - sonst kommt die SVP-Asylinitiative, und die wird das Problem halt so lösen, wie es die Linke nicht will. Wenn man proaktiv jeden Wehrdienst-Drückeberger wieder ausschafft, und die Versorgung der Asylanten auf Sachleistungen beschränkt, dann dürfte der Druck auf die Schweiz abnehmen.

Und man muss auch auch harte Asylbudget-Limiten einführen, und das Personal bei BFM kürzen, und die Verfahren radikal straffen - die Balkan-Regelung muss neu auch für sämtliche Afrikaner gelten. 48 Stunden, und wenn keine glaubhaften Asylgründe vorhanden sind, sitzen sie wieder im Flieger Richtung schwarzer Kontinent.