Die EU finanziert Roma-Feriensiedlungen in Deutschland

Langsam fragt man sich, ob man in Brüssel trotz Eurokrise nicht zu viel Geld hat, denn aus EU-Töpfen wird jetzt eine Feriensiedlung für bulgarische Roma finanziert, damit sich diese von den Strapazen™ des täglichen Lebens erholen können:

In Pleinfeld (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) soll eine Ferienwohnanlage für kinderreiche Familien aus Bulgarien und Rumänien entstehen. Vorgesehen sind zwölf Häuser, die hinter den bestehenden Ferienhäusern nahe dem Campingplatz und dem Landgasthof Sonnenhof geplant sind. In den zwölf Häusern soll jeweils eine Familie für bis zu drei Monate bleiben, um sich zu erholen.

Und finanziert wird die ganze Sache auch mehrheitlich von Deutschland, via Umweg über Brüssel:

Ein knappes Dutzend Häuschen steht bereits. Finanzieren soll sich das Projekt vor allem über EU-Gelder.

Und die Interessen der bestehenden Anwohner? Nichts wert:

Vor allem dieser Punkt bereitet den Eigentümern der vorhandenen Ferienwohnungen Sorge. „Wir haben nichts gegen Roma“, betont Norbert Overmann, der Sprecher der Eigentümergemeinschaft, ausdrücklich. Aber: „Wir haben uns dort niedergelassen, weil wir unsere Ruhe wollten.“

Hätte ich dort ein Ferienhäuschen, würde ich schon längst mal sicherheitstechnisch aufrüsten, wenn das Verhalten anderer Roma-Gruppen ein Indiz ist, was nachher passiert, vorausgesetzt, diese 'ruhebedürftigen' Touristen zieht es nicht zwecks Mittelbeschaffung in die Städte.

Nein, eine Aufgabe der EU ist es sicher nicht, Tourismus, und vor allem gezielt Sozialtourismus, zu finanzieren. Wieviel Geld da genau verschwendet wurde, ist aber zumindest im Moment unbekannt, aber bei 12 Ferienhäuschen darf man sicher von Kosten jenseit von 1.5 Mio Euro rechnen. Plus natürlich die 'Betreuung' und andere Folgen, mit denen sich dann die jeweiligen Ordnungskräfte herumschlagen dürfen.