Der Kanton Bern braucht Geld

Der Kanton Bern braucht Geld und reduziert deshalb ab dem 1. September die Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen auf das legale Minimum gekappt:

Fertig lustig für Schnellfahrer im Kanton Bern: Ab dem 1.September reduziert die Kantonspolizei die Toleranz bei Radarkontrollen auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum. 

Und das nicht etwa, weil es früher auf Berner Strassen so unsicher war, denn der einzige Effekt ist Folgender:

Heute generieren die Blitzkästen im Kanton Bern pro Jahr rund 260'000 Bussen. Künftig werden es demnach rund 520'000 Bussen sein. Das wird dem Kanton Bern laut Fichter grob geschätzt einen zusätzlichen «Betrag in Millionenhöhe» bescheren.

Und das ist natürlich gemäss Diktion der rot-grünen Kantonsregierung und der Kantonspolizei gar nicht das Ziel:

Die erwarteten Mehreinnahmen seien aber nicht der Hauptgrund für die Änderung, so Fichter. Die Abschaffung der «freiwilligen» Toleranzen sei seit längerem ein Thema – sowohl in der Politik wie auch innerhalb der Polizei. Die Kantonspolizei habe nun von sich aus beschlossen, diese Toleranzen abzuschaffen, weil es keine sachliche Rechtfertigung dafür gebe.

Nanu, dann wird es mal Zeit, per Verfassungsinitiative die kantonalen und kommunalen Busseneinnahmen durch die Anzahl der Steuerzahler zu dividieren und dann auf der Rechnung einen Betrag zurückzuerstatten, der in Toto dann die gesamte Summe der Busseneinnahmen ausmacht.