Wäre Einknicken olympische Disziplin, die Schweiz würde den Medaillenspiegel anführen

Wäre Einknicken eine olympische Disziplin, würde die Schweiz in der Tat den Medaillenspiegel anführen, und unsere Bundesrätin Widmer-Schlumpf vermutlich mehr Goldmedaillen haben als Michael Phelps, denn sie hat wieder einmal auf der ganzen Linie nachgegeben:

Das neue Abkommen dürfte gemäss der französisch-schweizerischen Anwaltskanzlei FBT im Wesentlichen jene Regeln enthalten, die Frankreich mit Deutschland ausgehandelt hat, wie die Kanzlei auf ihrer Homepage erläutert. Dies würde bedeuten, dass Erben in Frankreich künftig auch dann nach französischem Recht besteuert werden, wenn der Verstorbene zuletzt in der Schweiz gelebt hat.

Die Schweiz kennt die Erblasser-Besteuerung, sprich dort wo der Erblasser stirbt fallen auch Erbschaftssteuern an. Das passt den Pleite-Franzosen verständlicherweise nicht, und deswegen haben sie Widmer-Schlumpf etwas unter Druck gesetzt, und sie hat - wie zu erwarten - prompt wie ein Pudding nachgegeben (wobei ein Pudding mehr Rückgrat aufweist wie Widmer-Schlumpf - haut man drauf, wird er nämlich hart). Und inzwischen wollen die Franzosen auch an Immobilienbeteilungsgesellschaften heran:

Vorgesehen ist im neuen Abkommen weiter, dass Liegenschaften in Frankreich auch dann der französischen Erbschaftssteuer unterliegen, wenn der in der Schweiz verstorbene Franzose diese lediglich indirekt besass, beispielsweise via Aktienmehrheit an einer Immobilienfirma.

Kurzum, eine Erbengemeinschaft, die ein Mietshaus als AG betreibt wird jetzt auch geschröpft, das bei französischen Erbschaftssteuersätzen.

Ist man Franzose und will dem gierigen Steuervogt entkommen, bleibt nur noch die Schweiz als Wohnort. Und Widmer-Schlumpf in der politischen Abstellkammer. Die Frau ist definitiv ein non-valeurs und die unfähigste Bundesrätin, vermutlich sogar noch unfähiger als Ruth Dreifuss, die uns das neue Krankenversicherungsgesetz gebracht hat.