Wie man den Roma-Hass nur noch mehr schürt

Im der Romandie hat eine Roma-Gang wieder mal eine Wiese besetzt, um sie dann im Aggregatszustand 'Mondlandschaft' (die anderen Begriffe lasse ich mal aussen vor) zu verwandeln, angeblich um eine Hochzeit zu feiern:

«Ich kann für nichts mehr garantieren!» Der Walliser Bauer Simon Turin ist ausser sich. Am Sonntag haben Fahrende aus Deutschland und Frankreich auf einer Wiese in Collombey-Muraz, auf der er Gras für seine Kühe mäht, illegal ein Camp ­errichtet – ohne zu fragen. Gestern zählte Turin schon 77 Wohnwagen. Und es werden mehr, da die Fahrenden laut eigenen Aussagen eine Hochzeit mit mindestens 400 Leuten feiern wollen.

Und natürlich ohne Bewilligung durch Gewerbepolizei etc, wie das in Bern nötig wäre. Und damit alles klar ist - Infrastruktur - wenn kümmerts? Niemanden, oder zumindest nicht die Romas:

Toiletten oder Abfallcontainer gibt es laut der Polizei keine. «Es ist ein riesiger Saustall. Überall liegen Exkremente und Abfall», sagt Turin.

Im Normalfall (sprich bei Kreti und Pleti) würde spätestens jetzt die Gewerbepolizei mit einer Hundertschaft Polizei anrücken und den Platz räumen lassen. Aber nicht im Wallis:

Da die Staatsanwaltschaft nicht sofort die Räumung anordnete, eskalierte die Lage am Dienstag. Turin wollte das Camp zusammen mit Kollegen auf Traktoren räumen.

Es ist das Land des Bauern, und dort hat er diskussionslos Hausrecht und kann entscheiden, wer dort campiert oder nicht. Aber nur, wieder, wenn Kreti und Pleti campieren:

«Doch die Fahrenden haben mir gedroht: Wenn ich die Wiese betrete, bringen sie meine Familie um und zünden das Dorf an», so Turin. Die Polizei musste schlichten.

Spätestens in diesem Moment ist der Rechtsstaat gefordert - bei Todesdrohungen muss die Polizei nicht schlichten, sondern 3-5 Hundertschaften, notfalls aus Nachbarkantonen, organisieren und den Platz räumen lassen und den Clan bis an die Grenze begleiten. Zusätzlich sollte man alle Wohnwagen nach Waffen durchsuchen  wenn da welche drin sind, prüfen, ob sie die legal in der Schweiz besitzen dürfen. Wenn nein - unbewilligter Waffenbesitz (die meisten dieser Roma dürften keine Schweizer Pässe haben) ist auch strafbar, insbesondere wenn diese Roma, wie nur zu häufig, balkanesischer Nationanlität sind.

Aber da nichts getan wurde, und der Bauer angeblich 10 Franken pro Tag pro Wohnwagen kriegt (was die Kosten für die Aufräumaktion nie decken wird, wie ich aus verschiedenen 'Travellers'-Sites aus England weiss), wird man so höchstens noch mehr Anti-Roma-Ressentiments schüren, und sicherstellen, dass bei den nächsten Wahlen das Dorf geschlossen für die SVP stimmen wird.

Das Gesetzt gilt in der Schweiz für alle, oder für niemanden. Aber so haben die Walliser Behörden wieder mal gezeigt, dass auch sie linke und multikulturelle Präferenzen haben, wie so etwa jeder in der CVP - und damit bewiesen, dass die CVP es nicht mehr auf die Reihe kriegt, sondern nur noch die SVP. Hätten die Behörden hier rasch durchgegriffen, dann wäre die Sache jetzt schon vergessen, aber so? Das liefert gewissen Kreisen nur noch mehr Munition, und irgendeinmal endet hier die Sache noch so in der Slowakei, wo die Roma-Viertel eingemauert wurden, und wie man sich erzählt, mit sehr gutem Grund.