Asylanten-Wellness gehört wohl auch zu den Kernkompetenzen des Staates

Es ist wirklich erstaunlich, wie angenehm wir den Asylanten, und das sogar denjenigen, die wir ausschaffen wollen, das Leben gestalten. Und das nur wegen einer läppischen Beschwerde:

Das Amt für Migration und Integration steckte einen abgewiesenen Asylbewerber aus der Türkei in Ausschaffungshaft. Der aber fühlte sich im Gefängnis unterbeschäftigt und gelangweilt und reichte Beschwerde gegen seine Haftbedingungen ein.

Fehlte wohl der Room Service und der wöchentliche Besuch einer Prostituierten. Dem war aber nicht so, und das wurde für den Steuerzahler dann teuer:

Seine Behörde verfügte aufgrund des Urteils zwei bauliche Massnahmen für das elf Plätze umfassende Ausschaffungszentrum im Amtshaus Aarau. Die Insassen bekamen vom Staat einen Gymnastikraum, damit sich die kleine Gruppe abgewiesener Asylbewerber im Gefängnis sportlich betätigen könne. Hinzu kam ein neuer Aufenthalts- und Beschäftigungsraum. Hier dürfen sich die Männer freiwillig handwerklich betätigen und sogenannte Serienarbeit leisten, etwa Duschbrausen oder Stecker zusammenbauen.

Offenbar fehlte es den armen Asylbetrügern und Kriminellen an Anreizen, nicht sofort einen Flieger in ihre Heimat zu besteigen. Und billig war die Schnapsidee nicht:

Die Neugestaltung kostete die Aargauer Steuerzahler eine Menge Geld. Der Aufwand sei «beträchtlich» gewesen, sagt DVI-Kommunikationschef Samuel Helbling: «Rund 400'000 Franken.»

Für 400000 Franken kann man, wenn man etwas wirtschaftet, 400 nutzlose Asylanten ausschaffen. Aber der Staat wäre nicht der Staat, wenn man nicht noch mehr Geld verschwenden würde:

Doch das reichte nicht. Hofmanns Departement engagierte auch noch einen Lehrer, der durch einen Kurs in «Maltherapie/kreatives Malen» bei den Ausschaffungshäftlingen für etwas Entspannung sorgen sollte. Das Amt buchte zehn Doppellektionen. Kostenpunkt: 3000 Franken.

Kurzum, wegen einem türkischen Asylbetrüger wurden mehr als 400000 Schweizerfranken verschwendet. Solchen Klagen ist grundsätzlich nicht mehr stattzugeben und aus Gefängnissen wahre Wellness-Anstalten zu machen, wo man dann mit Steuergeldern den Leuten, die man nicht mehr im Lande haben will, das Leben möglichst angenehm macht, so dass der Auszuschaffende in seiner Heimat noch Werbung für die Schweiz macht und Leute ins Land lockt, die wir sicher noch weniger haben wollen als den, den wir ausgeschafft haben.

Zu verantworten hat die ganze Aktion ein Sozialist namens Kurt Wernli (den mochte seine Partei zwar nicht, aber links war der Mann dennoch), der dann nahtlos das ganze an einen weiteren Sozi weitergegeben hat:

Das zuständige Departement für Volkswirtschaft und Inneres (DVI), seit  April 2009 geführt von SP-­Regierungsrat Urs Hofmann (55), reagierte.

Kurzum, die Linke hat die Aktion zu verantworten, wie vieles anderes, um das Land von inner her zu ruinieren und zu zerstören. Und sei es, indem man unnütz Geld vergeudet. Offenbar eine Kernkompetenz dieser Partei, genauso wie die Schaffung von Wellness-Oasen für ihre liebste Klientel nach den Beamten, die nicht einmal einfachste Fragen beantworten können:

Wo der türkische Ausschaffungshäftling steckt, der am Anfang des ganzen Fiaskos stand, ist unklar. Die Frage, ob der Mann das Land inzwischen tatsächlich verlassen hat, konnten die Behörden trotz Nachhakens nicht beantworten.