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Wie unsere SNB hirnlos den Euro zu retten™ versuchtOffenbar hat unsere SNB panische Angst, dass der Schweizer Franken zu einer gewissen Stärke zurückfindet, weil es dann die Schweiz nicht mehr der EU recht machen kann:
Kurzum, die SNB wird anstatt Stabilität eher die Inflation fördern, wenn sie mit frisch gedruckten Franken Ramsch-Euros aufkauft, deren Kurs vermutlich bald auf unter 1.30 CHF sinken wird, wenn Portugal ebenfalls einen Staatsbankrott oder einen Quasi-Staatsbankrott anmelden muss und einen Bailout der EU und des IWF benötigt. Was dann passiert, kann man sich locker ausrechnen. Nehmen wir an, dass die SNB, um den Euro-Wechselkurs des Schweizer Franken stabil zu halten, 140 Milliarden Franken drucken muss, um damit Euros zu kaufen, und der Euro-Kurs im Moment bei 1.40 CHF ist - dann haben wir 100 Milliarden Euro auf den Büchern, und der Euro ist zumindest für eine Woche 'gerettet'. Jetzt entscheiden aber einige Banken und Rating-Agenturen, dass der Euro wirklich kaputt ist und raten Portugal und Spanien auf Ramsch-Status herab - was auch ungefähr der finanziellen Wahrheit entspricht, insbesondere wenn man auch noch Italien und Frankreich miteinrechnet, die absolut gesehen viel höhere Schuldenberge haben, die von Ausländern gehalten werden, und deren Rückzahlung langfristig nicht gesichert ist. Das verursacht einen Kurssturz auf 1.30 CHF pro Euro. Da die SNB auch nicht unbedingt sehr lange so viele Schulden haben kann, gibt es zwei Optionen - verkaufen oder halten. Verkauft die SNB die 100 Milliarden Euros, hat sie 10 Milliarden Verlust gemacht. Und den zahlt der Steuerzahler und der Konsument über die Inflation. Ist der Euro auf 1.20 Franken gesunken, dann kostet es halt doppelt so viel. Und wenn man hinsieht, hat die SNB seit 2009 pro Haushalt etwa 30'000 Franken gedruckt, und damit grossteils Euros gekauft, in der Hoffnung, die Wirtschaft auf Kosten der Konsumenten in Gang zu halten. Hält die SNB das Geld, dann überschwemmen diese frisch gedruckten Schweizerfranken unser Land und verursachen eine Inflation, da die Menge an Gütern und Dienstleistungen nicht synchron mit der Menge an frisch gedruckten Schweizerfranken steigt. Kurzum, wir haben die Wahl - entweder leiden wir eine kurze Zeit unter einem Export-Problem, oder wir versenken unsere Währung zusammen mit dem Euro. Da der Euro schon auf mittlere Frist mit den enormen Staats- und Privatschulden im Euro-Raum nicht gehalten werden kann (wer kann z.B. einen Bailout von Deutschland finanzieren?), ist die erste Option, zusammen mit einem enormen Geldzufluss aus allen EU-Ländern die viel bessere Option, und unser SNB-Präsident degradiert sich zum Lakai der EU und Dieb am Konsument, der die galoppierende EU-Inflation, die so sicher kommen wird (und zwar recht schnell - auch Deutschland, Frankreich und die Niederlande wollen ihre Schulden durch Inflation und nicht durch Rückzahlungen real senken) wie das Amen in der Kirche, in die Schweiz importieren. Hildebrand und seine 'Experten' versuchen im Moment, mit einem Kessel den ökonomischen Tsunami, den sich die Euro-Zone eingebrockt hat, zu bekämpfen. Wer jemals versucht hat, einen Keller mit nur einem Kessel trockenzulegen, weiss dass das Unterfangen aussichtslos ist. Und identisch verhält es sich mit der SNB und den für eine Euro-Stabilisierung notwendigen Stützungskäufe, die die Schweiz nie und nimmer verkraften kann, und der Schweizer Währung nur Schaden zufügen können. Das sollte auch Hildebrand bewusst sein. Oder aber, ich sollte mich als SNB-Präsident versuchen. Das dürfte dem Steuerzahler und Konsumenten auch deutlich weniger Geld kosten.
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