Der Kluge fährt im Zuge...

....und produziert neben einer Unmenge heisser Luft (wie immer) auch noch Unmengen CO2, die man zum grössten Teil hätte einsparen können:

Pro Kopf macht das 7 Tonnen, die über Hunderte von Kilometern verschoben werden. In zwei Cars hätte man die 80 Leute hingegen mit nur gerade einer halben Tonne pro Passagier verschieben müssen, argumentieren die Astag-Experten.

Einen ganzen Zug für 80 Personen ist energetisch wahrlich nicht wirklich effizient. Und auch nicht wirklich umweltfreundlich:

Denn der Strom stamme ja in Deutschland, wo der Sonderzug doch gar manchen Kilometer zurücklegen muss, zu zwei Dritteln aus Kohlekraftwerken.

Und wenn der Zug nicht direkt Kohlestrom verheizt, dann indirekt über die Pumpspeicherwerke, die die SBB betreibt und damit Stromhandel betreibt, um das SBB-Defizit zumindest teilweise zu verringern. Denn mit dieser Zugfahrt verheizt Moritzli neben viel CO2 (dass man dann in Form von Zertifikaten wieder aufkaufen will) viel Steuergeld:

Statt 65'000 Franken für einen Sonderzug wären für zwei Cars inklusive Chauffeur nur gerade 15'000 Steuerfranken hinzublättern gewesen.

Es ist jetzt egal ob die SBB das Geld verheizt oder die Eidgenossenschaft direkt, denn hier kommt es nur darauf an, dass die Allgemeinheit dafür aufkommen muss.

Wäre Moritzli also der Kluge (und in seinen Überzeugungen aufrichtig) hätte er den Car genommen. Aber eben, wenn das kleine Wort "wenn" nicht wäre...