Wir brauchen wirklich eine Furzideen-Steuer

Die junge CVP gehen offenbar im Moment die Schnapsideen aus, und darum soll jetzt jeder irgendeine Steuer an eine Organisation zahlen, sogar wenn er deren Leistungen nie an Anspruch nimmt:

«Es kann nicht sein, dass jemand aus der Kirche austritt, nur um Steuern zu sparen», ärgert sich JCVP-Präsident Simon Oberbeck.

Oh doch. Wie soll ein Gläubiger mit seinem Gewissen gewisse Aktionen der Kirche vereinbaren können. Kirchen, die teilweise sogar Abtreibungen gut finden? Oder Kirchen, deren Priester nicht mehr an Schulen Religionsunterricht geben (könnte ja sein, dass sie vielleicht sonst einen kleinen 'Rechtgläubigen' bekehren)? Kirchen, die sich, um ja kein Profil zu haben, irgendwie in eine synkretische Religion verwandeln? Oder der Meinung sind, dass Schwulsein in Ordnung ist (ist es für Christen nicht - wer geneigt ist, lese die Bibel). Nein, für solche Institute braucht es keine Steuergelder, die sollen die selber mal herausfinden, wieso Freikirchen so erfolgreich sind. Da wir ja aber uns zu unserem Seelenheil nicht zwingen können, soll's jetzt der Staat richten:

Deshalb will seine Partei einen Vorstoss einreichen, der vorsieht, dass alle, die aus der Kirche austreten, eine Atheistensteuer zahlen sollen. Konkret: Bezahlt jemand keine Kirchensteuer, soll er aus einer Liste eine gemeinnützige Organisation oder eine Glaubensgemeinschaft auswählen, der er einen Beitrag in gleicher ­Höhe wie die Kirchensteuer zukommen lässt.

Und jetzt fängt das Theater gleich an, weil die Kirchensteuersätze zwischen den Kirchen nicht identisch sind. Wie will das CVPler angehen? Für alle die Maximalsteuer? Das wäre diesen verkappten Sozialisten und offenen Etatisten, die offenbar gewisse Sozi-Industriezweige am Leben erhalten wollen, nur recht.

Aber es gibt gegen solche Sachen eine wirksame Gegenmassnahme - die Furzideensteuer, wie ich sie schon vorgeschlagen habe.

Spätestens jetzt brauchen wir sie wirklich.

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