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Konjunktur ist, wenn dem Bürger nach der Krise noch Geld übrigbleibtEs ist immer wieder beeindruckend, wie namhafte Wirtschaftspublizisten™ es fertigbringen, nur vom 'Stimulus' und 'Konjunkturförderung' zu schreiben, aber die von Themen wie eine Bond-Krise, oder der Tatsache, dass auch hunderte Milliarden Dollar in Sachen Arbeitslosigkeit nichts gebracht haben. Und dieser - offenbar sehr bekannte Wirtschaftspublizist™, den einzigen, den sich die stärkste Zeitung der Schweiz in Krisenzeiten (und auch sonst) leisten kann, macht keine Ausnahme:
Geld, dass wir jetzt mittels Schulden aufnehmen, ist Geld, dass wir nachher mit Zinsen und Zinseszinsen zurückzahlen müssen. Und umgekehrt können wir ohne Schulden die Krise einigermassen aussitzen, und dann mit weniger Mühlsteinen in Form von Schulden nach der Krise die Steuern nachhaltig senken, da wir keine Schulden bedienen müssen, die die Krise in dieser Phase nicht mehr verkürzen oder abschwächen würden. Dieser These hängt unser namhafter™ Wirtschaftspublizist leider nicht an:
Kurzum, die Schweiz ist keine Exportnation. Ich wusste nicht, dass wir einen riesigen Binnenmarkt haben, oder nicht mindestens einen von drei Franken im Export verdienen. Und damit es meiner Verwandschaft in und nach der Krise etwas besser geht, werde ich jetzt meine Anstrengungen verdoppeln, denen den Blick auszureden. Für die, die noch ein Tabloid-Newspaper brauchen, gibts ja auch den Matin, und der ist besser - alleine die Tatsache, dass Vontobel dort nicht mitschreibt, hilft der Qualität des Blattes nicht unerheblich. Ansonsten kann man den Blick auch online lesen, was noch einmal billiger kommt, wenn man das mit einem hochqualitativen AdBlocker kombiniert, der dem Blick weitere Einnahmequellen entzieht. Vielleicht reichts dann nicht mehr für den namhaftesten™ Wirtschaftspublizisten, und dem Bürger bleibt dann am Ende mehr Geld in der Tasche, dass er gemäss seinen Vorstellungen ausgeben und damit die Konjunktur fördern kann. Trackback URL for this post:http://snoop.alphanet.ch/trackback/2768
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