IV-Rentner...und Jihadist

Wieder mal spricht man in der Presse von einem IV-Rentner, der offenbar die Leistungen nicht zu recht bezogen hat:

Moez Garsallaoui selbst war schon seit 1998 in der Schweiz. Angemeldet über die Jahre in den Kantonen Bern und Freiburg. Flüchtlingsstatus C, IV-Rentner, Sozialhilfebezüger. Letztmals angemeldet am 24. Januar 2008, in Freiburg - doch seither ist er weg.

Na, das tönt schon intressant! Sicher invalid, weil sich als AusländerArbeitsssklave den Rücken krumm gebuckelt hat und jetzt Angst hat, wieder in der Schweiz arbeiten zu müssen. Oder vielleicht hat er ein Trauma, seine Finger wieder dreckig zu machen:

«Held» Garsallaoui klagte, er beziehe nach einem Unfall eine IV-Rente. Schlucke Psychopharmaka wegen «depressiver Episoden» und Selbstmordwünschen. Könne «kein normales soziales Leben» führen.

Aber so unmenschlich sind die Schweizer nicht, und er ist überstürzt an die Wärme geflüchtet:

Abgetaucht im «Heiligen Krieg» an Pakistans Grenze zu Afghanistan.

Na, der Mann hat wieder einen Job und braucht ergo kein Geld mehr. Nur zu schade, dass er unter Umständen auch Schweizer entführen und umbringen könnte. Immerhin spart man sich aber jetzt das Geld, diese Kreatur auch noch mit Schweizer Sozialtransfers durchzufüttern, da man nicht weiss, wo sie steckt:

Und wo sich Moez Garsallaoui zurzeit aufhält - das weiss keiner.

Es bleibt zu hoffen, dass eine Predator-Drohne ihn schon liquidiert hat. Oder eine A-10, wenn er nicht in Pakistan ist.

Immerhin ist er jetzt offenbar nicht mehr IV-Rentner, da er keine Bankverbindung mehr hat. Mindestens ein Gewinn für den Schweizer Prämien- und Steuerzahler. Vielleicht kommt er aber in die Schweiz zurück, wenn er eine Begegnung der weniger angenehmen Art mit dem NATO-Waffenarsenal gemacht hat, sofern er dabei nicht zu den 72 Jungfrauen findet.

Aber wie so häufig - auch dieser Fall ist nie wirklich invalid gewesen, und gibt einen Hinweis, dass man bei Fällen, die nur einen Dachschaden abgekriegt haben, häufiger und genauer hinschauen muss. Da dürfte noch der eine oder andere Jihadist zu finden sein.

 

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