Wie man das Problem der jugendlichen Drogenkonsumenten lösen kann

Offenbar ist ungefähr bald jeder Luschi auch wirklich dienstuntauglich, wie berichtet wird. Reichen tut schon, wenn man sich nur einmal 'Pillen' eingeworfen hat:

Neu ist insbesondere, dass die Konsumenten von Designerdrogen wie Ecstasy weder für den Militärdienst noch für den Zivilschutz tauglich sind. Dies gilt auch dann, wenn sie diese Drogen nur gelegentlich konsumieren.

Hier müsste man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Folgender Weg führt zu 100% Erfolg und vermutlich baldiger 100% Abstinzenz bei der männlichen Bevölkerung mit Schweizerpass:

  1. An der Aushebung wird man betreffend seinem Drogenkonsum befragt.
  2. Wer Drogen konsumiert, und sich damit aus dem Militärdienst schmuggeln will, muss ein Formular unterschreiben.
  3. Das Formular gilt automatisch als Schuldanerkennung und Geständnis. Entweder unterschreibt man das Formular, oder man macht Militärdienst.
  4. Strafanzeige gegen den potentiellen Rekruten wird erhoben.
  5. Arbeitgebern muss mittels Formular offengelegt werden, wieso man nicht militärdienst- und zivilschutzpflichtig ist. Drogenkonsum tut sich da besonders gut, insbesondere im Kapitel 'Zuverlässigkeit'.

Gleichzeitig sind die Bussen bei Drogenkonsum massiv zu erhöhen - unter 3 kCHF darf hier keiner wegkommen. Ein Autofahrer kriegt ja auch nicht weniger, und nicht zu wenige dieser Probanden dürften mit dem eigenen Fahrzeug gekommen sein.

Damit könnte man das Angenehme (weniger Drogenkonsumenten) mit dem Nützlichen (höhere Staatseinnahmen) verbinden, und das auch noch vollständig verursacherbezogen - und fördert dabei die Kostenwahrheit. So liesse sich vielleicht dann auch der ganze Fixerstübli-Schwachsinn auf dem Rücken der Risikogruppe finanzieren, bis einmal alle Fixer ausgestorben sind, weil niemand mehr mit Drogen hantieren will.

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