Wie man Amokläufe im Keim erstickt

Wie man Amokläufe gar nicht erst entstehen lässt, zeigt der Schulbezirk Harold im US-Bundesstaat Textas:

Lehrer und andere Angestellter einer Schule im US-Staat Texas dürfen künftig Schusswaffen tragen.

Früher war das nicht so, mit dem erwartungsgemässen Resultat, dass es landauf, landab, einige Amokläufe an Schulen gab. Die Überlegung dahinter ist eigentlich ganz simpel und verständlich:

Wie der Schulinspektor für den Schulbezirk Harrold, David Thweatt, erklärte, soll damit der Schutz der rund eine halbe Stunde von der nächsten Polizeistation gelegenen Schule vor Amokläufern und anderen Verbrechern gewährleistet werden.

9mm (oder 45ACP) ist immer noch schneller als 117. Das heisst aber nicht, dass dort jetzt gesetzlose Zeiten anbrechen:

Die Waffen dürfen nicht offen getragen werden, die Besitzer müssen eine texanische Lizenz zum Waffenbesitz haben und zusätzlich eine Genehmigung des Bezirks vorweisen.

Ob das bald ein Faktor für die Auswahl des Schulbezirkes ist? Diese Methode ist jedenfalls mit Sicherheit wirksamer als eine Schule zu einer 'gun-free zone' (ergo 'victim-rich zone') zu deklarieren.

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