Wie Sunrise Swisscom und Orange das iPhone-Geschäft vermiesen könnte

Eigentlich hat's ja der Leumund richtig gesehen - mit einem Obligopol von iPhone-Anbietern dürften die hierzulande sehr hohen Datentarife kaum ins Rutschen kommen, obwohl es eigentlich kommerziell möglich sein dürfte, wie z.B. SingTel in Singapur zeigt.

Es gibt aber meines Erachtens eine Methode, wie Sunrise es schaffen könnte, Orange und Swisscom gewaltig in die Suppe zu spucken, und sicherzustellen, dass jeder iPhone-User gleich zu Sunrise rennt.

Kampfpreise.

Wie SingTel in einem Land, wo die Lebenshaltungskosten durchaus mit denen der Schweiz vergleichbar sind, zeigt, lässt sich 50 GB Datentraffic für schäbige 25 Franken verkaufen, pro Monat. Plus vielleicht noch 15 Franken für das Abo, einige Freiminuten und einigen Frei-SMS, und man schlägt garantiert jeden Tarif unseres Monopolisten, und hat dabei noch eine bessere Abdeckung wie das Früchtchen mit dem 1800MHz-only-GSM-Netz.

Für 10 Franken mehr pro Monat gibts dann für Laptopuser noch ein unsubventioniertes HuaWei-USB-UMTS-Modem, obwohl die echte Lösung des Problems ein DUN-Profil für das iPhone wäre, so dass Laptopuser das iPhone gleich direkt als Bluetooth-Modem verwenden können.

Sunrise hat es in der Hand, ab dem 11. Juli den Markt aufzurollen, oder die Preise in der Schweiz radikal in die Knie zu zwingen, da ich es für sehr unwahrscheinlich halte, dass Swisscom und Orange sich gegenseitig ein Auge aushacken werden, wenn es um ein lukratives Geschäft geht. Da Sunrise eh kein 'offizieller' iPhone-Partner sein wird, können sich die auch die Freiheit leisten, jedem vor den Bug zu schiessen.

Gehackte Erstgeneration-iPhones gibts es ja schliesslich genug, und ich vermute mal nicht, dass es länger wie 3 Monate dauert, bis auch das iPhone 3G geknackt und so von seinen Fesseln an wenige Anbieter befreit wird.

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