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Das Geld ist viel, aber nicht alles

Das Problem ist, dass sich in dieser Gesellschaftsform, die wir gewahlt haben (ob wir wollen oder nicht; das ist jedoch ein ganz anderes Thema), Geld alles ist. Fur Geld kann man sich das leisten was man will, sich diese Sachen leisten, die auf der maslowschen Bedurfnispyramide weiter oben angesiedelt sind.

Muss ich jedoch von diesem Geld viel abgeben, dann kommt man naturlich nicht weiter, und muss vielleicht auch Kurzertreten. Ich weiss nicht, wieso ich jeden Tag arbeiten gehe, wenn ich sehe, wieviel Geld vom Staat und seinen Institutionen verschwendet wird. Beim Bundesbudget liegen locker 5 Milliarden drin, die man pro Jahr einsparen konnte.

Geld, dass ich effizienter allozieren kann, als wenn es der Staat fur mich tut. Geld, dass so in der Wirtschaft bleibt und nicht zum Kauf von Drogen, billigem Dosenbier oder Zigaretten verwendet wird, weil der Sozialfall den Rest zusammenbettelt. Oder von der immerwahrend defizitaren SBB. Oder sonstwo verheizt wird.

Das alles wird von Sozialisten, Grunen und ihren etatistischen Sympathisanten in allen Parteien, nicht so gemacht, wie ich es will.

Und es ware doch relativ sinnlos, wenn ich die Leute wahle, die mir diametral entgegengesetzte Interessen haben.

Uber Geld kann man sich auch Freiheit kaufen, oder diese zumindest erleichtern.

Wer sein Geld gerne spendet, darf das auch tun. Es darf aber nicht sein, dass man uber die 'Solidaritat' via Steuern Sachen finanzieren muss, die nicht im besten Eigeninteresse liegen.

Du meine Gute,

eine Ethik, die sich allein um das eigene Portemonnaie kummert, ist etwas zu simple zum das Zusammenleben von Menschen zu ermoglichen. Der Mensch ist zum Gluck noch zu etwas mehr fahig als allein dem Egoismus.

Wer sein Geld verschenken will....

...der darf. Der Rest soll fur sich selber sorgen. Der Rest will nicht, dass ihm der Staat vorschreibt, wo's langgeht, und ihn durch Entzug seiner Mittel uber Mass (das 'Mass' ist die Staatsquote 1990) dadurch zwingt, sich in die Kolonne einzureihen.

Solidaritat hort dort auf, wo sie erzwungen ist - denn das ist eine Solidaritat mehr, sondern Sklaverei. Freiheit ist es, wenn ich das machen kann, was ICH fur richtig halte, und dabei die Freiheit der anderen Individuen nicht schadige.

Und das gilt auch fur Geld - ich zahle uber meine Steuern fur eine SBB, die ich auser fur ganz wenige Wegstrecken (sprich: Intercitylinien) nicht benutze. Ich zahle fur offentliche Nahverkehrsmittel, die mir zwar etwa 10% meiner kommunalen Steuern kosten, die ich aber nie benutze. Ich zahle fur eine NEAT, bei der von Anfang an klar war, dass sie nie rentieren wurde, und so wie man inzwischen auch herausgefunden hat, uberdimensioniert ist.

Wer gerne sein Geld fur eine SBB oder Bernmobil ausgibt, die die wahren Kosten ins Ticket/Abo einfliessen lassen, dann habe ich damit kein Problem - dann ware ich sogar dafur, dass der Preis fur die Autobahnvignette auf 100.- oder 150.- steigt und damit die Unterhaltskosten der Autobahnen gedeckt sind.

Das Problem ist aber, dass man uber Steuern und andere Zwangsabgaben wie Krankenkassenpramien Kontrolle ausuben kann und dann uber irgendwelche Steuern, die man beim einen Zahler geholt hat, andere Steuerzahler subventioniert, und sei es durch OV, die durch zu tiefe Ticketpreise die wahren Kosten verschleiern, oder, um eine 'Verkehrsverlagerung' zu bewirken, werden SBB Cargo & Co subventioniert und dafur die Transportfirmen (die die Kosten auf die Konsumenten abwalzen) abgegriffen, alles im Namen der 'Umwelt'.

Ich will nur fur mich zahlen, was ich auch verbrauche. Wenn ich mal spendabel bin (und ja, das gibt es, unglaublich aber wahr!), dann will ICH entscheiden, wo das Geld hingeht.

Das DEZA kann das ebensowenig und vor allem mit minimaler Effizient (man sehe sich nur ihr neues Burogebaude in Bern an - das sind Gelder, die wirklich Bedurftige nie gesehen haben), und auch die Beitrage fur eine ohne die USA politisch und militarisch impotente UNO sind verschwendetes Geld - und der Beispiele sind Legion.

Wenn ALLE so handeln wurden, wurde es uns im Endeffekt besser gehen. Und aus diesen Grunden bleibt mir beim Beantworten der Fragen nur die Moglichkeit, die die Spidercard aufzeigt. Alle anderen Optionen sind meinen Praferenzen mehr oder weniger diametral entgegengesetzt, und deshalb fur mich keine Optionen.

was ICH will?

was fur eine traurige,ode,engstirnige,oberflachliche,egoistische,dumme lebenseinstellung:

"ich will eigentlich nur eines - mein Geld behalten und damit machen, was ICH will."

Jede Art von Sozialismus...

...hat seit jeher versucht, die Freiheiten des Burgers zu beschneiden, die wirtschaftliche wie die soziale Freiheit, und im Endeffekt auch meine politische Freiheit. Die Roten versuchen es durch Umverteilung (z.B. unqualifizierte Auslandern den Zuzug in die Sozialsysteme zu ermoglichen; neue Steuern und Abgaben) und Vergrosserung des Staatsapparates, die Braunen haben so kreative Sachen wie 'Gleichschaltung', 'volkisches Bewusstsein', 'Kraft durch Freude' und auch Vergrosserung des Staatsapparates (man nenne nur mal Hitlers Autobahn-Bauprogramm...) zu erreichen.

Auch sind die Propagandaformen im Grunde ahnlich:

  1. Es wird ein Problem 'geschaffen' (ob Juden, Waldsterben, Ozon, Feinstaub oder CO2)
  2. Das Problem wird in der Presse breitgetreten.
  3. Die 'Politik' bietet 'Losungsvorschlage' an.
  4. Durch die Medien aufgebauscht wird ein wahrer 'Frenzy' auf dieses Problem geschaffen, das Thema ist in aller Munde. Macht ein Politiker da nicht mit, ist er haufig abgewahlt, und wird von der Gegenseite diffamiert. Siehe dazu das Kapitel 'Rassismuskeule'.
  5. Es werden mehr oder weniger einschneidende Massnahmen getroffen, die die 'Endlosung', eine CO2-Abgabe, oder das Verbot von verbleitem Benzin (obschon viele die Ersatzstoffe fur nicht unbedingt viel harmloser halten), Dieselrussfilter, Heizungsverbot in Stadten, Tempo 80 auf allen Autobahnen)

Nazis und Sozis, beide in ihren Aras dominant in der Presse vorhanden, verwenden die gleichen Schemata. Ihre politischen Ziele waren vielleicht unterschiedlich, aber die Methoden waren es nicht. Daher, ob rot oder braun, Sozialismus fuhrt immer zu weniger Freiheit. Abgesehen davon musste man mal im Malkasten testen, was passiert, wenn man rot und grun vermischt. Etwas sehr Ahnliches passiert auch, wenn diese beiden Farben in der Politik vermischt.

Ich will eigentlich nur eines - mein Geld behalten und damit machen, was ICH will. Das impliziert, dass ich alle Etatisten und Sozialisten loswerde und dass man einen schlanken Staat erhalt. Eine Staatsquote von 20% ist wunsch- und sehr wohl auch machbar, wenn man will.

Oh je

das alte Ammenmarchen, der Nationalsozialismus hatte was mit Sozialismus zu tun gehabt. Nicht uberall wo sozial drauf steht, ist auch sozial drin. Wie heute: Nicht jede Partei, die sich liberal nennt (liberal-konservativ, so ein Chabis), vertritt wirklich den Liberalismus. Nicht auf die Worter kommt es an, sondern auf den Inhalt.

Wenn das der einzige Weg ist...

...seine finanzielle Freiheit zu erhalten? Noch in funf Jahren die Moglichkeit haben, fur weniger als 3 CHF pro Liter tanken zu konnen, oder einer Rationierung zu unterliegen? Weniger als 8% MwSt zahlen zu mussen? Dann bin ich gerne 'rechts' und 'braun', obwohl ich jede Couleur von Sozialismus - ob jetzt rot oder braun, verabscheue.

Und der Umkehrschluss

von "links und grun" heisst dann also rechts und braun?

Die Umkehrfunktion dieses SmartVote-Spiders heisst...

...wohl oder ubel links und grun. Was ich erklartermassen NICHT bin.

Nun ja, auch kein Wunder. Ich hange noch an meinem Geld. Und stolz muss man nicht unbedingt drauf sein, aber irgendwie zeigt er auf, wo's politisch langgeht, wenn man sich nicht von VCS, SP, Grunen, EU-Befurworter & Co gangeln lassen will.

Ich wurde sagen:

Extrem. Aber du bist sicher stolz darauf...

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