Jetzt greift der 'Klimawandel' auch nach Second Life

Jetzt greift der 'Klimawandel' auch nach Second Life, wie "20 Minuten" berichtet. Offenbar ist der Aufenthalt in der Parallelwelt Second Life hochgradig klimaschädlich:

Zehn Kilo CO2-Ausstoss in 40 Stunden: Das ist die Energiebilanz einer einzelnen «Second Life»-Spielfigur – und zwar in der realen Welt.

Au backe! Es besteht wohl die Chance, dass dieser Second-Life-Spieler atmet und Strom verbraucht. Das tut auch ein Brasilianer:

Umgerechnet verbraucht eine «Second Life»-Spielfigur (Avatar) etwa so viel Strom wie der durchschnittliche Brasilianer.

Aber immerhin besteht jetzt Hoffnung, dass auch in Second Life die Seele sich reinwaschen kann, wenn auch der Ablass höchst virtuell ist:

Für 350 Linden-Dollar – das entspricht umgerechnet einem Euro – kann ein Avatar in das Aufforstungsprojekt PrimaKlima investieren.

Ah, ein Schäfchen ist gerettet, die Welt kann wieder atmen. Aber wie? Gibt es in Second Life irgendwo Wälder? Aber nicht doch, das ganze ist höchst real:

Die Organisation forstet Wälder in Madagaskar, Ecuador und im Kongo wieder auf.

Und diese Wälder werden nicht mit Setzlingen aufgeforstet, die Linden-Dollars kosten, sondern richtige Dollars. Und da beinahe jede staatliche Institution in Deutschland seit längerem pleite ist, müssen die 'Lindendollars' umgewandelt werden.

Und dabei fallen 'administrative Aufwände' an, die den einen oder anderen SesselfurzerBeamten benötigen, damit den DummenGläubigen das Geld aus der Tasche gezogen werden kann, und zu aller Verschwendung entsteht auch CO2. Ganz real.