Weitere Gründe, wieso wir die Klimahysterie so schnell nicht loswerden

Ich hänge normalerweise nicht den Theorien von Weltuntergangsheoretikern an, aber für einmal hat Walter Eichelburg ein gutes Paper produziert, dass eigentlich unter einem ganz anderen Titel ebensogut hätte publiziert werden können.

Im Paper werden unter anderem auch die Heuchlerei von Herr Gore aufgegriffen, die durchaus denkwürdige Idee, dass CO2-Abgaben nur für den normalen Bürger gelten, nicht aber für EU-Beamte und andere Nutzniesser des Systems.

Er zieht natürlich auch über die 'Klimaexperten' her, die CO2 für die Hauptursache der Klimaerwärmung halten, und auch, wie die Klimahysterie als neues Unterdrückungsmittel (oder eher Religion) dienen kann, ebenso wie er den ökologischen Schwachsinn der Biotreibstoffe nennt.

Aber das Intressante am Paper ist ein weiteres Argument, wieso wir die Klimahysterie so schnell nicht loswerden: Bürokratie.

Hat hier schon jemand eine Bürokratie in staatlichen Händen gesichtet, die sich selber abgeschafft hätte? In der Schweiz fallen mir dazu ziemlich genau null Beispiele ein, mit Ausnahme des EJPD, wo Christoph Blocher mit dem eisernen Besen anfängt zu kehren. Und mit der Klimabürokratie wird es hierzulande im BUWAL keinen Deut besser werden, und durch die UNO-Beiträge der Schweiz helfen auch, die UN-Klimaagentur aufzublähen.

Und wenn Bürokraten einmal die Macht haben, geben sie sie selten wieder her, weil das einen Legitimitätsverlust sonder Gleichen bewirken würde. Man stelle sich nur einmal vor, dass die ganze Klimahysterie offen diskutiert würde, mit sauberen wissenschaftlichen Grundlagen, und einer effektiven Diskussion der CO2-Quellen, wie in folgendem FAZ-Artikel dargelegt:

Jüngste Berechnungen des Niels-Bohr-Instituts in Kopenhagen lassen vermuten, dass die abrupten Wärmeeinbrüche von sieben bis zehn Grad etwa alle 1470 Jahre zufällige Erscheinungen sind, chaotische Fluktuationen des Klimasystems selbst.

Mit anderen Worten, wenn wir von heute aus 1400 Jahre zurückrechnen, dann sind wir im Jahre 600 - zur Zeit, wo Mohammed gerade ein Thema war und noch niemand etwas von Autos wusste. Aber vielleicht war's ja die menschliche und tierische Atmung, die so viel CO2 produzierte:

In der Zeit zwischen 8000 und 6000 vor Christus war es auf der Nordhalbkugel deutlich wärmer als heute, während der CO2-Gehalt der Atmosphäre ein Minimum von etwa 260 ppm (parts per million) durchlief, um danach ohne jeden menschlichen Einfluss anzusteigen, gleichzeitig sank die Temperatur.

Aber auch das wird auf die vorherrschende Meinung der 'Klimaexperten' keinen Einfluss haben, und sicher auch nicht auf die Auswirkungen der Klimahysterie. Vielleicht sind es aber die Weltmeere, die dazu beigetragen haben, dass es immer wärmer wird:

Da die Erde zu zwei Drittel von Wasser bedeckt ist, werden bereits bei einer geringen Erwärmung des Wassers große Mengen an CO2 freigesetzt. Der umgekehrte Weg - erst CO2, dann Wärme - ist wegen der Sättigungsgrenzen nicht möglich.

Auch das ist also chemisch unmöglich (ansonsten müsste ja eine Cola-Flasche, die ich Kühlschrank öffne, zu einer Erwärmung desselben führen, wenn auch im minimalen Bereich - und das geht ebensowenig). Daraus folgt sogar der IPCC, dass CO2 nicht die Hauptursache der Klimaerwärmung ist:

Aus den Unterlagen des IPCC geht hervor, dass eine Verdoppelung des CO2 einen Temperaturanstieg von 0,7 Grad Celsius zur Folge hätte, mehr nicht.

Und das kommt aus dem Munde des Propheten....nur, ob dies dann auch so gehandhabt wird und dann zu einem Verschwinden der Klimahysterie und ihrer Proponenten in der Versenkung führt, ist wie schon angeführt, unwahrscheinlich, da ansonsten eine Menge Beamten nicht mehr in Brot und Lohn sein würden und sich einen richtigen Job suchen gehen müssten (anstatt Aerosole zu messen, oder die Anzahl der Grasfrösche in Schweizerhalle zu erforschen), oder wenn sie wirklich daran glauben, dass CO2 an der Klimaerwärmung schuld ist, gleich sich selber die Gurgel durchschneiden, denn:

Da heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, beträgt ihr Anteil an der CO2-Emission im Jahr 2,45 Milliarden Tonnen. Und jetzt kommt das Auto ins Spiel: Alle Autos dieser Welt emittieren in einem Jahr rund 2,1 Milliarden.

Aber vermutlich profitieren diese Beamten, wie auch grosse Teile der Bundesadministration von der Tatsache, dass ihre Bürogebäude ein Biotop sind, dass man nicht einfach so vernichten darf. Und alleine aus diesem Grund wird uns diese Kaste, die keine effektive Produktivität wie z.B. Steuerbeamte, Richter oder die RUAG (die immer noch mehrheitlich in Bundesbesitz ist) entfalten kann, ausser die Staatsquote nach oben zu treiben, noch eine lange Zeit erhalten bleiben, auch wenn sie besser gestern als heute abgeschafft werden müsste. Vielleicht würde dann das BUWAL und gewisse Abteilungen des UVEKs mal produktiver. Auch würden dann die Forschungs- und Bildungsbudgets nicht mehr schwerlastig auf Klimaforschung und 'grüne Technik' konzentriert, sondern auf Fächer, mit der eine Volkswirtschaft auch echtes Geld verdienen kann, und 'Klimaexperten' ebenfalls arbeitslos macht. Ohne die vielen 'Klimaexperten' würde sich dann auch das Problem, dass es hierzulande eine grüne Partei gibt, die in den Augen vieler Leute sogar 'glaubwürdig' ist, ruck-zuck erledigen.

Das würde auch ohne Umwege die Freiheiten des normalen Bürgers wieder erstarken lassen, doch wenn das die Prämisse des staatlichen Handelns wäre, dann hätte man schon längstens den schlanken Staat, und vieleicht würden auch wieder einmal Schweine durch den Himmel fliegen.

(Hat Tip u.a. an Arlesheim Reloaded)