Wegen Streit um Kopftuch vor Schule abgestochen

Wie Integration in Deutschland funktioniert, zeigt wieder mal auf wunderschöne Weise ein SPON-Artikel. Da geht es um so kleine Themen wie 'interkulturelle Kommunikation', wie die Hamburger Morgenpost berichtet:

Am Mittwoch stach Nawid (15) an der Otto-Hahn-Gesamtschule in Jenfeld auf seinen Mitschüler Steven (17) ein. Rammte ihm sein Messer in Oberkörper und Beine (MOPO berichtete).

Um es gleich sicherzustellen - dieser 'Nawid' hat einen deutschen Pass. Aber nun ja, Papier ist geduldig, so wie das auch bei Nawids 'Landleuten' der Fall sein sollte:

Bereits am Montagnachmittag waren drei Bekannte von Nawid in die Klasse des 17-Jährigen gestürmt und schlugen auf ihn ein.

Der Grund? Gummibärchen geklaut? Nicht ganz, wie die MOPO berichtet:

Für ihn konvertierte sie zum Islam und kam mit einem Kopftuch zur Schule. Auch am Sportunterricht wollte sie nicht mehr teilnehmen. Die Schule holte sich fachliche Hilfe - doch ändern ließ sich nichts. Das führte zu Hänseleien.

Hier sind drei wichtige, vorgängig ungelöste Probleme sichtbar:

  1. Islam hin, Christentum her, Buddhismus dort - wer nicht vollinvalid ist, besucht den Sportunterricht. Die Schule wollte das nicht ändern. Wenn's mich nicht ganz täuscht, ist der Schulunterricht auch im multikulturellen Hamburg obligatorisch. Wenn die Schule das mit 'fachlicher Hilfe' nicht hinkriegt, dann vielleicht mit dem Bussenblock, oder in dem man sich die Eltern vornimmt.
  2. Es gibt offenbar noch Leute, die glauben, dass der Islam die Religion der Frauenrechte ist, wie auch die 'Freundin' dieses freundlichen Herren - was aber hinreichend widerlegt wurde.
  3. Es ist an deutschen Schulen erlaubt, als Frau mit einem Kopftuch herumzulaufen. Andere Länder mit einer islamischen Minderheit haben das schon längst verboten, wie Singapur.
Abgesehen davon, war der Mann war bei den Behörden schon hinreichend bekannt für sein friedliches Verhalten™:

Nawid kam hierher, nachdem er bereits eine Odyssee vom Gymnasium an die Hauptschule hinter sich hatte. Überall fiel er durch Aggressivität auf.

Sicher ist, dass er bereits von zwei Schulen verwiesen wurde, über die genauen Hintergründe ist allerdings nichts zu erfahren.

Nun ja, vielleicht dämmert es aber den Hamburgern mal, wie man mit solchen Leuten umgeht:

Gegen ihn wird nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Ob er in Untersuchungshaft kommt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Vielleicht lassen sie ihn aber zuerst eine neue Schule wählen:

Demnächst entscheiden Eltern darüber, auf welche weiterführende Schule sie ihre Kinder schicken, deshalb hat die Gesamtschule ein Programm vorbereitet

Wenn mich nicht alles täuscht, kann man leider in Deutschland die Option "Madrassa" noch nicht offiziell wählen. Was aber noch nicht ist, kann noch werden - und dort soll gerüchteweise auch jeder 'Integriert' werden. Das Rüstzeug dazu hat der Mann auf jeden Fall:

Wenn ihn Mitschüler beschreiben, die ihren Namen nicht nennen wollen, dann fallen vor allem Worte wie "streng muslimisch", manche sagen auch "radikal". Es gibt Spekulationen, wonach der Jugendliche Verbindungen zur Al-Kuds-Moschee unterhält. Die Moschee im Hamburger Bahnhofsviertel St. Georg gilt als Anlaufstelle für militante Islamisten.

Wohin das führt, zeigte der 7. Juli 2005 in London, oder dieser Vorfall in Hamburg im kleinen Rahmen.