Reply to comment

Wie man die Abtreibungen auch finanzieren könnte

Es gibt wegen einer Initiative, die aus SVP-nahen Kreisen lanciert wurde und verlangt, dass Frauen ihre Abtreibungen, die wegen Versagen und Nichtanwendung von Verhütungsmitteln verursacht wurden, eine riesige Polemik im Sonntagsblick:

Auslöser ist die im vergangenen Jahr eingereichte Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache». Sie will, im Gegensatz zur Fristenregelung, dass die Krankenkassen die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch nicht mehr übernehmen müssen....Für die Gegner ist das Kosten­argument irreführend und gefährlich. Es werde vorgeschoben, um vom wahren Ziel der Initianten abzulenken, nämlich das Recht auf selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch einzuschränken.

Ich sehe nicht ein, wieso ein Rappen aus meinen Krankenkassenprämien verwendet werden sollte, um unverantwortlichen Leuten, die nicht wissen, welche Massnahmen zur Verhütung von unerwüschtem Nachwuchs ergriffen werden müssen, eine nachträgliche 'Verhütung' zu finanzieren.

Handkehrum ist auch klar ersichtlich, dass Frauen, die alleinerziehend sind, weitaus zu häufig Sozialtransfers in Anspruch nehmen, was im Endeffekt teurer ist als Abtreibungen.

Daher ein einfacher Vorschlag:

  • Frau geht zum Frauenarzt, für eine Abtreibung
  • Frau kann nicht selber bezahlen - im Sinne einer Kostenvermeidung schiesst die Fürsorge die Kosten für die Abtreibung vor
  • Die Frau zahlt die Leistung der Fürsorge in Tranchen zurück. Gleichzeitig kriegt sie das Recht, die Häflte der Kosten beim Mann einzutreiben.

Moralisch sind Abtreibungen falsch, aber offenbar nicht zu vermeiden. Was man so zumindest tun kann, ist die Sache für den Steuer- und Prämienzahler kostenneutral zu gestalten.

Reply

The content of this field is kept private and will not be shown publicly.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.
Image CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.