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Zombie-Bankia: Zuerst 4, dann 15, dann 19 und jetzt 23 Milliarden (und später 200?)

In Spanien hängt ja schon einiges schief, aber jetzt will die Regierung Rajoy noch die konkurse "Bankia" mit Staatsmitteln 'retten' und dann in eine "Zombie Bank" verwandeln:

Wenn sich Goirigolzarri, der sich offenbar ein weiteres Kapitalpolster für Bankia sichern will, mit seinen Wünschen durchsetzt, könnte sich die Staatshilfe für die Gruppe auf rund 23 Milliarden Euro erhöhen.

Und wieviel dann am Ende wirklich fällig wird, weiss keiner, denn vor zwei Wochen tönte das noch anders:

De Guindos hatte erst vor zwei Wochen versichert, dass der Hilfsbedarf des ganzen gebeutelten Finanzsektors „deutlich unter 15 Milliarden“ liege.

Wir glauben es, und zwar erst recht, weil der Staat aus den verstaatlichten Banken eine Zombie-Horde schaffen will:

Auf diese Weise könnte eine Staatsgroßbank entstehen, die an Kundschaft und Kreditvolumen alle übrigen privaten Banken, darunter die Schwergewichte Santander, BBVA und Caixa Bank, übertreffen und allein 20 Prozent des gesamten Finanzsektors ausmachen würde.

Diese Staatsgrossbank würde aus vielen kleineren 'Zombie-Banken' bestehen, bei denen man es versäumt hat, rechtzeitig den ökonomischen Gnadenschuss in den Kopf zu plazieren:

Bei dem Fusionsplan geht es wiederum um eine eventuelle Zusammenlegung von Bankia mit der katalanischen Catalunya Caixa, der galicischen Novagalicia Banco und der Banco de Valencia. De Guindos hat schon angedeutet, dass die drei letztgenannten verstaatlichten Institute gegenwärtig mangels attraktiver Nachfrage nicht privatisiert werden können.

Kurzum, hier wird dem siechen Bankenkadaver Bankia noch drei Zombies zugeordnet, die die schon kaputte Bankia in den Abgrund reissen. Es wäre besser, diese Banken in den Konkurs gehen zu lassen und dann die Sparer zu entschädigen - das dürfte im Endeffekt billiger kommen als ein Fass ohne Boden mit Geld zu alimentieren.

Und es würde auch sicherstellen, dass Banken lernen, zu geschäften - weil sie sonst untergehen. In einer Marktwirtschaft darf man ökonomisch tote Unternehmen nicht weiter alimentieren, auf das Risiko kurzfristiger schmerzlicher Anpassungen hin.

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